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Groß Wokern

In einer Urkunde von 1302 wurde der Ort erstmals erwähnt. Die Bezeichnung lautete im Mittelalter "Wokerde, Wokert, Wokart, Wokret" und ist auf die slawische Bezeichnung "kret" (Maulwurf) zurückzuführen. Für das 9. Jahrhundert kann hier eine slawische Siedlung angenommen werden. Als im 11. Jahrhundert die Besiedlung deutscher Stämme einsetzt, wird auch in Groß Wokern eine Kirche gebaut. Sie steht auf einem Hügel und bestimmt das Ortsbild des ehemaligen Bauerndorfes, in dem auch viele Handwerker lebten. Die Windmühle brannte 1946 ab. Auf dem Dorfanger steht ein Kriegerdenkmal. Das Ortsbild und auch die Lebensweisen haben sich verändert. In den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche Eigenheime und ein Gewerbegebiet mit vielen Unternehmen. In der alten Schule ist der Kindergarten untergebracht.

Sehenswertes:

  • Feldsteinkirche
  • Dorfanger mit Kriegerdenkmal

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Tourist-Information Teterow
Markt 9
17166 Teterow
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr fon: 03996/ 17 20 28
fax: 03996/ 18 77 95
mail: tourist-info@teterow.de
hp: http://www.teterow.de

Feldsteinkirche Groß Wokern

Reine Feldsteinkirchen wie diese von Groß Wokern sind selten. Ihre Erbauungszeit wird um 1230/1240 angenommen. An der Ostseite befindet sich eine Dreifenstergruppe mit Rundbogenfenstern, an den Längsseiten sind Schlitzfenster angebracht. Der Chor wird mit einem Kuppelgewölbe, aus unbehauenen Granitsteinen gebaut, geschlossen. Die Kreuzrippengewölbe des Schiffes sind später errichtet worden. Wandmalereien sind festgestellt, aber noch nicht freigelegt worden. Eine Besichtigung der Kirche ist möglich. Der Kirchenschlüssel kann im Pfarramt Klaber abgeholt werden.

Baustil/Bauweise: Romanik, Feldstein

Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Klaber, Pastor Markus Holmer
18279 Klaber, Nr. 25
Telefon: 038456/ 6 09 72
Telefax: 038456/ 6 06 95
klaber-serrahn@kirchenkreis-guestrow.de
http://www.kirchenkreis-guestrow.de/klaber-serrahn.html

Romanisches Rundbogenportal

An der Nordseite befindet sich ein rein romanisches Rundbogenportal. Davor liegen zwei Mahlsteine.

Baustil/Bauweise: Romanik

Glockenstuhl

Der hölzerne Glockenstuhl steht nördlich bei der Kirche.

Grabsteine

An der Kirche sind Grabsteine aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufgestellt.

Schule

Die alte Schule war 1899 gebaut worden und beherbergt jetzt den Kindergarten.

Baustil/Bauweise: Backstein, Neugotik

Dorfanger mit Kriegerdenkmal

Das Denkmal ist nach dem ersten Weltkrieg auf dem Dorfanger aufgestellt worden.

Rasenlabyrinth und Rosengarten

Das ehemalige Bauerngehöft befindet sich in Randlage des Dorfes als Dreiseitenhof. Erhalten sind noch das Wohnhaus, erbaut 1889, der Stall (1923) und der Obstgarten (1963). Im Rosengarten von Charlotte Schmid sind wilde Rosen und alte Rosensorten zu betrachten, deren Gemeinsamkeit darin liegt, dass sie zu üppigen Büschen heranwachsen, in der Zeit zwischen Mitte Mai und Mitte Juli blühen und zum Herbst Hagebutten bilden. Es gibt Rosen, deren Blätter duften, Rosen mit leuchtend roten Stacheln, mit grünen Blüten und mit runden stachelig-grünen Hagebutten. Wilde Rosen wuchsen ursprünglich nur auf der Nordhalbkugel. In der Sammlung sind fünf in Mecklenburg-Vorpommern heimische Arten, acht europäische Arten, 16 Arten aus China und Mittelasien sowie fünf nordamerikanische Arten zu finden. Darüber hinaus können Gäste des Rosengartens Besinnung beim Gang durch das 275 m lange Rasenlabyrinth finden. Es besteht aus Nutzrasen. Der sich anschließende Grasstreifen ist mit kleinen Pflanzungen von Rosen, Scheinquitten und Stauden besetzt. Das Labyrinth gibt Gelegenheit zur Meditation, zu Begegnungen, zu Berührungen u.v.a.m.

Öffnungszeiten:
Geöffnet ist der Garten zur Zeit der Rosenblüte. Führungen und Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich. Aktuelle Öffnungszeiten bitte erfragen.

Kontakt:
Charlotte Schmid u. Peter Labsch
Kastanienweg 17
17166 Groß Wokern
Telefon: 039978/ 5 02 44
Telefax: 039978/ 5 02 44
http://www.mecklenburgische-schweiz.com/erlebniswelt/kunst-kultur/schmid.html

Malerei

Die Autodidaktin Andrea Behr widmet sich seit 1999 der Malerei.

Öffnungszeiten:
ganzjährig nach telefonischer Absprache

Kontakt:
Andrea Behr
Pappstraße 1a
17166 Groß Wokern
Telefon: 039978/ 51952 o. 0175/ 5733778
info@malerin-andrea-behr.de
http://www.mecklenburgische-schweiz.com/erlebniswelt/kunst-kultur/behr.html