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Groß Roge

Unter der Bezeichnung Roghe major wird der Ort 1445 erstmals erwähnt. Vom slawischen "Rogy", abgeleitet von "rog", bedeutet es "Norm, Spitze, Ecke". Dieses weist auf die Landschaft bei Groß Roge hin, die durch Wallbergzüge charakterisiert ist. Am Ende des 19. Jahrhunderts lebten in Groß Roge 377 Einwohner. Es gab eine Schmiede, eine Wassermühle, eine Schankwirtschaft, einen Holzvogt, eine Schule und eine Industrieschule. Ungefähr 20 Jahre später werden für den Ort außer den genannten Objekten eine Poststation, eine Desinfektionsanstalt und eine Erbwasser- und Windmühle angegeben. Nördlich von Groß Roge liegen Wallbergzüge, die zum Wandern einladen.

Sehenswertes:

  • Lehrpfad

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Tourist-Information Teterow
Markt 9
17166 Teterow
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr fon: 03996/ 17 20 28
fax: 03996/ 18 77 95
mail: tourist-info@teterow.de
hp: http://www.teterow.de

Landbäckerei Bastian

Da es in der Umgebung keine Gaststätte gibt, wird die Bäckerei im Ort empfohlen. Hier werden die Backwaren noch in der eigenen Backstube hergestellt.

Kontakt:
Pösel 3
17166 Groß Roge
Telefon: 039978/ 5 12 59

Roger Os

Als „Os“ oder auch Wallberg werden langgestreckte Erhebungen in der Landschaft bezeichnet, die während der Eiszeit und dem Abtauen der Gletscher entstanden. Die Wälle wurden in Eistunneln gebildet, in denen das fließende Wasser Sande und Kiese ablagerte. Der „Roger Os“ gehört zum Schlieffenberger Walbergzug. Auf Grund der verschiedenen Biotope kommen hier bemerkenswerte Tier- und Pflanzenarten vor.

Ehemalige Fluchtburg

Auf dem Schlossberg (61m) stand im 9./10. Jahrhundert eine slawische Höhenburg, die als Fluchtburg genutzt wurde.

Bach

Im Einzugsgebiet der Oser liegen Bäche, vermoorte Senken und Quellgebiete.