Orte-in-MV.de Orte in MV



Tastaturkürzel
 
Suche 

 



Gottin

Erstmals war Gottin 1569 erwähnt worden. 1636 gab es in Gottin zwei adelige Höfe. 1945 wurde das Gut in 73 Neubauernstellen aufgeteilt, die später zu einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft zusammengeschlossen wurden. Die Dorfansicht hat sich immer wieder verändert. Heute prägen Neubauernhäuser, Katenhäuser, ein großer Neubaublock, der große Anger und das Gutshaus das Ortsbild.

Sehenswertes:

  • Gutshaus
  • Rosenpark

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Tourist-Information Teterow
Markt 9
17166 Teterow
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr fon: 03996/ 17 20 28
fax: 03996/ 18 77 95
mail: tourist-info@teterow.de
hp: http://www.teterow.de

Gutshaus Gottin

Der schlichte zweistöckige Backsteinbau war 1833 als klassizistische Villa erbaut worden. Er gehörte einer Hamburger Bankiersfamilie und diente als Landsitz. Seit 1995 stehen für Feriengäste zwölf Gästezimmer und eine Bibliothek zur Verfügung. Ein Jahresprogramm bietet von März bis Oktober Exkursionen, Ausstellungen, Musikabende sowie Park- und Rosenwochen an.

Baustil/Bauweise: Backstein

Kontakt:
Gutshaus Gottin, Linde Fritz
Hauptstraße 17
17168 Gottin
Telefon: 039976/ 5 02 51
Telefax: 039976/ 5 09 12
info@gutshaus-gottin.de
http://www.gutshaus-gottin.de

Rosen-Park

Sehenswert ist der neu gestaltete Park mit ca. 200 Rosensorten (Strauch-, Rank- und Kletterrosen, englische und historische Rosen). An besonderen Baumarten können im Park eine Schlitzblättrige Linde, eine Pyramideneiche und eine Gruppe von Blutbuchen bewundert werden. Jährlich finden zwei Park- und Rosenwochen mit Fachvorträgen und Führungen statt.

Englische Rosen

Seit über 50 Jahren haben die Englischen Rosen Einzug in die Gärten gehalten. Ihr Züchter, David Austin, vereinte die Eigenschaften alter Rosensorten mit häufigeren Blühzeiten.

Bürgerhaus Gottin

Der Gutsbesitzer Herr Parish ließ in der Mitte des 19. Jahrhunderts das neugotische Gebäude errichten. Es besteht aus einer einschiffigen Halle mit zwei Flügelanbauten. Nicht sicher ist, welche Nutzung für das kirchenähnliche Gebäude vorgesehen war. Um 1930 war hier eine Schule mit Lehrerwohnung eingerichtet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude verschieden genutzt. Zuletzt befand sich hier eine Gaststätte, die 1994 geschlossen wurde. Die Gemeindevertretung und der Förderverein setzten sich für die Rettung des Gebäudes ein. Es wurde 2000/2001 saniert und wird seitdem als Bürgerhaus für die Gemeinde Warnkenhagen genutzt.

Baustil/Bauweise: Neugotik

Kontakt:
Förderverein Bürgerhaus der Gemeinde Warnkenhagen e.V., Dr. Heidrun Niemann o. Martina Fehler
Dorfstraße 30
17168 Gottin
Telefon: 039976/ 5 04 37 o. 5 58 85
Telefax: 039976/ 5 58 57
buergerhaus-gottin@freenet.de
http://www.buergerhaus-gottin.de

Sprüche

Am Mittelrisalit des Bürgerhauses sind zwei Sprüche zu finden: "Veritas et jus" (Wahrheit und Recht) und "Ora et labora" (Bete und arbeite).

Schlitzblättrige Linde

Diese Zierform der Sommer-Linde mit den geschlitzten Blättern ist nur selten in alten Parkanlagen zu finden.

Dorfanger

Ungewöhnlich groß ist der mit Sträuchern und Bäumen bepflanzte Dorfanger.