Orte-in-MV.de Orte in MV



Tastaturkürzel
 
Suche 

 



Eickelberg

Erstmals wird der Ort 1287 genannt. Die Ortsbezeichnung rührt von der hügeligen mit Eichen bestandenen Landschaft her. Eichenbestände sind heute nicht mehr vorhanden. Wohl aber liegt der Ort immer noch reizvoll in die hügelige Landschaft eingebettet in der Nähe der Warnow. Der Gutshof wurde in Eickelberg erst zwischen 1783 und 1796 als Nebengut eingerichtet. Das Hauptgut befand sich in Eickhof mit einer Burgstelle. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlegten die Lützows ihren Hauptsitz nach Eickelberg. Von dem großen Gut blieben das Herrenhaus und einige Wirtschaftsgebäude erhalten. Die turmlose Backstein-Kirche steht etwas erhöht am Ortsrand. In ihrer Nähe befinden sich zwei Bauernstellen mit Bauernhäusern. Die ehemalige Schule steht gegenüber der Kirche.
(siehe auch: Wikipedia)

Freizeitangebote:

  • Wanderwege

Sehenswertes:

  • Herrenhaus
  • Bauernhäuser
  • Kirche

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Bützow
Markt 1
18246 Bützow
Mo/Mi/Do 8.00-16.00, Di 8.00-17.30, Fr 8.00-13.00 fon: 038461 / 5 01 20
fax: 038461 / 5 01 00
mail: info@buetzow.de
hp: http://www.buetzow.de

Kirche Eickelberg

Die stattliche Kirche steht auf einem Hügel in schöner Lage. Allerdings befindet sich der sakrale Bau in einem schlechten Zustand und wird nur noch gelegentlich für Gottesdienste genutzt. Der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtete Backsteinbau hat hohe Spitzbogenfenster. Die Strebepfeiler lassen eine geplante Wölbung vermuten. Die Ostseite wird dreiseitig geschlossen. Im Innenraum befinden sich eine spätromanische Granitfünte, ein Grabstein und Epitaph für Claus von Lützow und Reliefdarstellungen in einem Hängeepitaph von 1599, auch für Claus von Lützow. Die Glocke ist in einem hölzernen Glockenstuhl angebracht.

Baustil/Bauweise: Backstein, Gotik

Eintritt:
Schlüssel für die Kirche: Dorfstraße 17

Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Baumgarten, Pastorin Helga Müller
18249 Eickelberg
Telefon: 038462/ 2 22 23
Telefax: 038462/ 3 39 67
baumgarten@kirchenkreis-guestrow.de
http://www.kirche-eickelberg.de

Gutshaus Eickelberg

Das ehemalige Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert als Fachwerkbau auf einem Feldsteinsockel errichtet. Die Giebel waren mit Schieferplatten verkleidet. Um 1840 erfolgte ein Umbau mit klassizistischen Anklängen und ein 38 m langes Holländerhaus wurde hinzugefügt. Später wurde dieses um die Hälfte gekürzt. Weitere Umbauten wurden um 1920 vorgenommen. Das Haus ist ein zweistöckiger, massiver Putzbau mit Krüppelwalmdach. Fünf Lisenen zieren den Mittelrisalit, davor steht ein halbrunder Balkon auf vier Säulen. Das Gebäude ist teilsaniert.

Baustil/Bauweise: Fachwerk, Feldstein, Putzbau, Klassizismus

Wirtschaftsgebäude

Die älteren Wirtschaftsgebäude des Gutshofes sind in Fachwerk mit Lehm- oder Backsteinfüllung oder auch mit gebrochenem Feldstein errichtet. Die jüngeren Gebäude sind zum Teil mit gelbem Backstein gemauert. Genutzt werden die Ställe und Scheunen nicht mehr. In einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude ist eine Ferienwohnung eingerichtet.

Baustil/Bauweise: Fachwerk, Backstein, Feldstein, Lehmbau

Kontakt:
18249 Eickelberg
Telefon: 038461/ 6 51 97

Bauernhäuser

Die zwei Bauernhäuser sind aus Feldstein und Backstein errichtet, eine gelungene Komposition von natürlich vorkommenden Steinen und Rohstoffen. Eine Besonderheit stellt ein Wegweiser an einer Hausecke dar.

Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein

Kontakt:
Dorfstraße 19 und 20
18249 Eickelberg

Wegweiser

Der originelle Wegweiser an der Hausecke ist handgeschrieben.

Schule

Das einstöckige Schulhaus ist 1902 gebaut worden und hatte einen Klassenraum. Unterrichtet wurde bis 1966.

Kontakt:
Dorfstraße 17
18249 Eickelberg

Naturpark Sternberger Seenland

Eickelberg liegt im Naturpark Sternberger Seenland. Das Großschutzgebiet mit einer Fläche von 540 qkm besteht seit 2005. Große Seen, Flusstäler, Hügellandschaften mit Wiesen, Weiden und stillen Wäldern zeichnen das Gebiet aus, das zur Mecklenburgischen Seenplatte gehört. Naturbeobachtungen bieten sich vielerorts an, empfohlen werden Führungen durch fachkundige Spezialisten. Das Warnow-Mildenitz-Tal gilt als das größte Durchbruchstal des Nordens mit bis zu 30 m hohen Steilhängen. Auf dem Rundweg zu wandern bietet zu allen Jahreszeiten Eindrücke. In der Nähe befindet sich bei Groß Raden ein rekonstruierter slawischer Siedlungsort mit Tempelbau. Sehenswert sind die alten Klosteranlagen von Dobbertin, Tempzin, Neukloster und Rühn, die Schlösser und Herrenhäuser mit Parkanlagen, die Feld- und Backsteinkirchen. Künstler und Kunsthandwerker haben sich in dieser reizvollen Landschaft niedergelassen. In ihren Werkstätten werden Unikate und besondere Produkte angeboten.

Kontakt:
Naturpark Sternberger Seenland
19417 Warin, Markt 1
Telefon: 038482/ 2 20 59
Telefax: 038482/ 2 23 42
info-ssl@np.mvnet.de