Auf einem Höhenzug nördlich des Malchiner Sees liegt der verträumte Ort in der Nähe von Burg Schlitz. Auffallend ist, dass ein großer Teil der ehemaligen Katen und Wirtschaftshäuser unter Bewahrung historischer Bausubstanz restauriert wurde. Die Gebäude werden zum Wohnen und Erholen genutzt. In der Keramikwerkstatt erwarten den Besucher originell und phantasiereich gestaltete Objekte. Eine weite Aussicht in die Mecklenburgische Schweiz und zum Malchiner Becken bietet sich vom Lindenberg.
(siehe auch: Wikipedia)
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Das 1900 erbaute Forsthaus ist in den vergangenen Jahren mit viel Aufwand rekonstruiert. Der einstöckige Bau hat einen Feldsteinsockel. Ein Mittelrisalit mit Korbbogenfenster im Giebel gliedert die Fassade. Das Dachgeschoss ist in Fachwerk ausgeführt. Als Giebelzierde sind zwei hölzerne Pferdeköpfe angebracht, die sich anblicken. Ihre Bedeutung wird unterschiedlich ausgelegt. Sie können zur Abwehr von Dämonen, Seuchen und Unglück eine Bedeutung gehabt haben. Anderen Angaben zufolge zeigen nach innen geneigte Pferdeköpfe Schuldenfreiheit an.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Fachwerk, Putzbau
Die Katen mit Fachwerk stehen an der von Kastanien gesäumten Kopfsteinpflasterstraße.
Baustil/Bauweise: Fachwerk, Backstein, Putzbau
Das Ortsbild von Carlshof zeigt eine weitgehend einheitliche historische Struktur.
Baustil/Bauweise: Fachwerk
Das restaurierte Wirtschaftsgebäude dient jetzt Wohnzwecken.
Baustil/Bauweise: Backstein, Putzbau
Am Ortsrand steht die ehemalige Schmiede. In dem restaurierten Haus befinden sich jetzt die Werkstatt und die Wohnung der Töpferin.
Baustil/Bauweise: Backstein
Elke Steckhan hat eine Porzellanmalerlehre in Meißen abgeschlossen. Sie studierte in Dresden Malerei/Grafik und absolvierte ein Studium an der Fachhochschule Heiligendamm. Die Diplom-Keramikdesignerin leitete eine Jugendkunstschule in Berlin und ist jetzt freiberuflich tätig. Elke Steckhan bietet Kurse an.
Öffnungszeiten:
ganzjährig geöffnet nach telefonischer Absprache
Kontakt:
Elke Steckhan, Atelier Carlshof
Stammbachweg 5
17166 Carlshof
Telefon: 03996/ 17 35 17
Telefax: 03996/ 17 35 17
http://www.mecklenburgische-schweiz.com/erlebniswelt/kunst-kultur/steckhan.html
In der Ortsmitte steht der bunte Wegweiser. Durch Carlshof führen die Radwanderwege der Großen und Kleinen Schlössertour.
Von der Töpferei führt ein Feldweg in Richtung Bülow. Ungefähr nach einem Kilometer liegt in Nähe des Weges eine Anhöhe. Die Anlage des Großsteingrabes ist gestört. Dennoch übt der Ort mit dem Altholzbestand eine besondere Ausstrahlung aus.
Das Hügelgrab liegt direkt an einem Waldweg und ist mit einer kleinen Informationstafel versehen. Hügelgräber stammen überwiegend aus der Bronzezeit (1800-600 v.u.Z.). Die Bestattungen erfolgten in Baumsärgen und Holzkisten.
Die Wanderung zum Lindenberg mit einer Höhe von fast 60 m bietet Ausblicke in die Mecklenburgische Schweiz und zum Malchiner Becken. Auf dem kiesigen Hügel kommen seltene Pflanzen vor.
Der Radwanderweg "Schlössertour" in Richtung Tessenow wird von alten Kastanien gesäumt.
Am Rand der Anhöhe mit dem Großsteingrab steht ein sehr alter Wildbirnenbaum.