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Bülow (Gemeinde Schorssow)

Der Ort wurde 1314 erstmals erwähnt. Als „Ort des Bul, Bula“ kann der Name erklärt werden. Bis 1372/1373 besitzt Volrath Hanensee einen Teil des Gutes und des Dorfes, in dem zu dieser Zeit auch eine größere Anzahl deutscher Bauern leben. 1374 übernehmen die Moltzans auf Schorssow den Besitz und behalten diesen bis in die vierziger Jahre des 17. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert wechseln die Besitzer häufig. Sehenswert sind in Bülow das Gutshaus und die Kirche mit Pfarrhaus. Bülow liegt direkt am Malchiner See. Im Ort werden Ferienhäuser angeboten.
(siehe auch: Wikipedia)

Sehenswertes:

  • Kirche
  • Gutshaus

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Tourist-Information Teterow
Markt 9
17166 Teterow
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr fon: 03996/ 17 20 28
fax: 03996/ 18 77 95
mail: tourist-info@teterow.de
hp: http://www.teterow.de

Kirche Bülow

Die frühgotische Kirche ist in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts aus Feld- und Backsteinen errichtet worden (Übergang vom romanischen zum gotischen Baustil). Der Turm hat im Glockengeschoss gereihte Blenden (vermutlich 15. Jahrhundert) und trägt ein Krüppelwalmdach. Die schmalspitzbogigen Fenster sind durch Blenden in 2er- oder 3er-Gruppen zusammengefasst. Die Ostseite ist mit einem Drillingsfenster und Blendengiebel in Backstein geschmückt. Die Ausstattung im Inneren stammt überwiegend aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Baustil/Bauweise: Gotik, Romanik, Feldstein, Backstein

Öffnungszeiten:
Eine Kirchenbesichtigung ist möglich. Der Kirchenschlüssel kann abgeholt werden, siehe Info an der Kirche.

Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bülow, Pastor Johannes Holmer
An der Kirche 1
17166 Bülow
Telefon: 039933/ 7 03 45
Telefax: 039933/ 7 19 19
buelow@kirchenkreis-guestrow.de
http://www.kg-buelow.de

Kirchturm

Der mächtige Westturm mit seinem wehrhaften Charakter hat nur im Glockengeschoss Fensteröffnungen in Form von gereihten Blenden. Errichtet wurde er im 15. Jahrhundert.

Baustil/Bauweise: Gotik, Backstein

Putzmalerei

Über der Priesterpforte an der Südseite blieben Reste farbiger Bemalung in Form von Putzquadern erhalten.

Baustil/Bauweise: Gotik, Feldstein, Backstein

Pfarrhaus

Der eingeschossige Fachwerkbau von 1716 ist im 19. Jahrhundert verändert worden. Das Dach ist rohrgedeckt und hat eine Fledermausgaube.

Baustil/Bauweise: Fachwerk, Backstein

Kontakt:
Dorfstraße 18
17166 Bülow

Gutshaus Bülow

Das Gutshaus ist um 1820 als Putzbau mit eineinhalb Geschossen erbaut worden. Ein Vorgängerbau kann vermutet werden. Auffallend ist der Mittelrisalit mit vier kräftigen Säulen und Dreiecksgiebel mit Lünettenfenster. Hinter dem Portikus liegt eine Vorhalle, die zu einer großen Haustür führt. Die Außenachsen sind leicht hervorgezogen und waren einst mit Pilastern geschmückt. Die gartenseitige Fassade entspricht der hofseitigen Gestaltung, nur fehlt hier der große Eingangsbereich. Vom Gutshaus führt eine Kastanienallee zur Kirche.

Baustil/Bauweise: Klassizismus, Putzbau

Kastanienallee

Die kleine Allee mit den alten Bäumen verbindet Gutshaus und Kirche.

Malchiner See

Die kleine Badestelle liegt etwas versteckt am Ortsrand am Nordufer des Malchiner Sees.