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Dreetz

Der ursprüngliche Ort befand sich vermutlich im nahe gelegenen Waldgebiet und wurde im 30jährigen Krieg verwüstet. Bis 1877 wird der Ort dann als Peetscher Hof bezeichnet. Die Bezeichnung des Ortes könnte auf dret-, dretiti (altslawisch) mit der Bedeutung „trösten“ zurückzuführen sein. Sehenswert sind die gut erhaltenen Siedlerhöfe aus der Zeit der inneren Kolonisation zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ein Lindenkreis auf dem Dorfanger.
(siehe auch: Wikipedia)

Freizeitangebote:

  • Wandern

Sehenswertes:

  • Siedlerhöfe
  • Lindenkreis

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Bützow
Markt 1
18246 Bützow
Mo/Mi/Do 8.00-16.00, Di 8.00-17.30, Fr 8.00-13.00 fon: 038461 / 5 01 20
fax: 038461 / 5 01 00
mail: info@buetzow.de
hp: http://www.buetzow.de

Siedlerhöfe

Von 1919 bis 1939 fand in Mecklenburg eine rege Siedlungstätigkeit auf dem Land statt. Das Reichssiedlungsgesetz vom 29.01.1919 setzte dafür das Vorkaufsrecht des Staates bei landwirtschaftlichen Grundstücken fest. Die Siedlungsgesellschaften unterstützten den Verkauf von Ländereien und den Neubau von Bauernhäusern für Einheimische und Bauern aus anderen Gegenden Deutschlands. 1934 erhielten fünf Siedler in Dreetz neue Häuser, die bis heute weitgehend erhalten und gepflegt werden.

Kontakt:
Zum Wald
18249 Dreetz

Lindenkreis (Am Ring)

Die sechs Linden des Baumkreises stehen auf dem Dorfplatz. Dort sind auch zwei Mühlsteine der ehemaligen Mühle aufgestellt, die bis 1930 auf dem Dreetzer Mühlberg stand.

Naturpark Sternberger Seenland

Dreetz liegt nahe der nordöstlichen Naturparkgrenze. Das Großschutzgebiet mit einer Fläche von 540 qkm besteht seit 2005. Große Seen, Flusstäler, Hügellandschaften mit Wiesen, Weiden und stillen Wäldern zeichnen das Gebiet aus, das zur Mecklenburgischen Seenplatte gehört. Naturbeobachtungen bieten sich vielerorts an, empfohlen werden Führungen durch fachkundige Spezialisten. Das Warnow-Mildenitz-Tal gilt als das größte Durchbruchstal des Nordens mit bis zu 30 m hohen Steilhängen. Auf dem Rundweg zu wandern bietet zu allen Jahreszeiten Eindrücke. In der Nähe befindet sich bei Groß Raden ein rekonstruierter slawischer Siedlungsort mit Tempelbau. Sehenswert sind die alten Klosteranlagen von Dobbertin, Tempzin, Neukloster und Rühn, die Schlösser und Herrenhäuser mit Parkanlagen, die Feld- und Backsteinkirchen. Künstler und Kunsthandwerker haben sich in dieser reizvollen Landschaft niedergelassen. In ihren Werkstätten werden Unikate und besondere Produkte angeboten.

Kontakt:
Naturpark Sternberger Seenland
19417 Warin, Markt 1
Telefon: 038482/ 2 20 59
Telefax: 038482/ 2 23 42
info-ssl@np.mvnet.de