Vor Jahrhunderten lag der Ort an einer bedeutenden Handelsstraße, der „Via regia“. 1244 erhielt der Ort, damals noch Kalen genannt, das Stadtrecht. Aber schon nach 37 Jahren wurde dieses auf Neukalen übertragen. Der Name ist auf das slawische Wort „kal“ (Sumpf) zurückzuführen. Die frühdeutsche Burg auf dem Schlossberg wurde schon 1311 abgerissen. Vermutlich befand sich an dieser Stelle schon eine slawische Burganlage. Sehenswert sind in Altkalen die imposante Kirche mit den wertvollen Wandmalereien, das Pfarrhaus und die außerhalb des Ortes stehende Windmühle. Bade- und Angelmöglichkeiten bietet der Altkalener See. Ein Wanderweg führt am Schlossberg vorbei über die Wallanlagen bis nach Altkalen-Ziegelei.
(siehe auch: Wikipedia)
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Die Backsteinkirche ist in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut worden. Der Ostgiebel ist mit gestaffelten Blenden und steigendem Rundbogenfries geschmückt. Glasierte Sockelprofile, Ecklisenen und Rundbogenprofile gliedern das Schiff. Die von 1986 bis 1990 freigelegten umfangreichen Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert bestimmen das Kircheninnere. Sie bedecken die Gewölbe und die Wände. Dargestellt werden u.a. Szenen des Jüngsten Gerichtes, die Geschichte des heiligen Laurentius und Apostelfiguren.
Baustil/Bauweise: Backstein, Gotik
Öffnungszeiten:
Kirchenschlüssel im Pfarrhaus bei Familie Burger für die Besichtigung der kostbaren Wandmalereien.
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Altkalen/Boddin, Pastorin Christina Mittmann
17179 Boddin, Dorfstraße 58
Telefon: 039971/ 1 24 22
Telefax: 1 212 510 304 951
altkalen-boddin@kirchenkreis-guestrow.de
http://www.kirchenkreis-guestrow.de/boddin_altkalen.html
Der Ausschnitt einer Wandmalerei zeigt Christus als Weltenrichter.
Vermutlich Szenen einer Heiligenlegende sind als Bildtafeln gestaltet, die voneinander getrennt sind. Diese Malereien sind jünger und stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Das eingeschossige Pfarrhaus mit Krüppelwalmdach ist von einem großen Garten, der sich bis zum See erstreckt, umgeben.
Baustil/Bauweise: Backstein
Der Pfarrgarten ist parkartig angelegt. Blüh- und immergrüne Sträucher, verschiedene Nadel- und Laubgehölze bringen viel Abwechslung in die Anlage. Der Magnolienstrauch steht kurz vor der Blüte.
Die Windmühle gehört seit 1896 Familie Preuß. Vier Generationen arbeiteten bisher in der Mühle. 1913 brannte die Mühle ab und eine neue Mühle wurde aus den Abbruchteilen einer Mühle aus Wittenförden wieder aufgebaut. Nachdem die LPG die Mühle nicht mehr nutzte, begannen 1990 erste Restaurierungsarbeiten, die bis 1995 fortgesetzt wurden. Die Mühlentechnik der Sockelgeschossholländermühle aus den Jahren von 1910 bis 1956 blieb erhalten und kann besichtigt werden. In der alten Kornhalle ist ein Veranstaltungsraum mit Kamin und kleiner Bühne eingerichtet. Für Besuche von Gruppen und Schulklassen ist eine Anmeldung erforderlich.
Öffnungszeiten:
Pfingstmontag bis zum Tag des offenen Denkmals (2. Sonntag im September), Anmeldungen für Gruppen und Schulklassen, technische Führungen nach Absprache
Kontakt:
Mühlenhof Altkalen e.V., Detlef Preuß
Mühlenhof 1/Dorfstraße 4
17179 Altkalen
Telefon: 039973/ 7 03 88
Telefax: 039973/ 7 57 74
muehle-altkalen@web.de
http://www.windmehl.de
Die Mahlsteine sind nicht nur sehenswert. Bisher einmalig in Mecklenburg: seit Sommer 2005 wird in der Mühle ökologisch erzeugtes Getreide vom Gut Dalwitz gemahlen.
In dem großen Bauernhaus von 1907 sind jetzt Ferienwohnungen eingerichtet. Ein großer Garten gehört zum Haus.
Baustil/Bauweise: Putzbau, Neuklassizismus
Kontakt:
Ursula und Michael Venbert, Eisenacher Straße 3, 10777 Berlin
Am Schlossberg 1
17179 Altkalen
Telefon: 039973/ 70344 o. 0172/ 5401515
m.venbert@t-online.de
http://www.ferienwohnung-storchenblick.de
Die „Via Regia“, die Straße des Königs, war im 12. Jahrhundert die wichtigste öffentliche Handelsstraße des Nordens. Erstmals schriftlich wurde sie 1216 erwähnt.
Der See liegt in Ortsnähe, unterhalb des Schlossberges. Eine Badestelle lädt im Sommer zum Erfrischen ein.
Bis 1311 lebten in Altkalen deutsche Ritter in einer einfachen Burg, die durch einen Wall geschützt war. Der imposante Schlosshügel liegt am See, unterhalb des Kirchengeländes. Er kann allerdings nicht begangen werden, da sich hier eine Weidefläche befindet. Unterhalb des Hügels gibt es einen Grillplatz in Nähe der Badestelle.
Ein Wanderweg führt über die Reste der Wallanlage.
Die Grabanlage liegt im Waldgebiet Lüchow zwischen Altkalen und Kleverhof. Vor Kleverhof biegt man links auf einen Reitweg ab, der gegenüber der Straße nach Jördenstorf liegt. Am Wald führt ein Weg rechterhand nach ca. 1 km zu der Wundereiche. In ihrer Nähe ist das Bodendenkmal zu finden.