Alt Sammit liegt in landschaftlich reizvoller Lage am Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide mit größeren Waldgebieten und kleinen Waldseen. Eine erste urkundliche Nennung des Ortes stammt von 1274. Die Bezeichnung kann von dem altslawischen "Sammu" herrühren. "Sammute" bedeutet "die Selbständige". Alt Sammit war über Jahrhunderte Gutsdorf. Die Familie von Weltzin gründete und führte über Generationen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts den Gutsbetrieb. Die Gutsanlage mit Gutshaus, Park, Speicher, Stall und Wirtschaftsgebäuden ist zum Teil gut erhalten. In der Ortsmitte steht eine kleine Kirche.
(siehe auch: Wikipedia)
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Krakow am See Lange Straße 2 18292 Krakow am See |
Saison: Mo-Fr 9.00-19.00 Uhr, Sa/So 10.00-14.00 Uhr; Nebensaison: Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr |
fon: 038457/ 2 22 58 fax: 038457/ 2 36 13 mail: info1@krakow-am-see.de hp: http://www.krakow-am-see.de |
Die ursprüngliche Kirche war im 13. Jahrhundert mit einem schlichten Feldsteinsaal errichtet worden. Der Turm stammte von 1863 und hatte zwei Glocken. Die Kirche brach 1979 völlig zusammen. Doch die Mitglieder der Kirchgemeinde bauten ihre Kirche von 1984 bis 1992 wieder auf. Dafür erhielten sie eine Auszeichnung von „Europa nostra“. Das Dachgeschoss der Kirche wurde nach der Wende als Wanderquartier ausgebaut. Für eine Spende kann hier übernachtet werden. Sehenswert sind die schlichte hölzerne Renaissance-Kanzel aus dem 16. Jahrhundert und die hölzerne Pieta mit der Darstellung der trauernden Maria.
Baustil/Bauweise: Feldstein
Öffnungszeiten:
siehe Aushang an der Kirche
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Krakow am See
18292 Krakow am See, Wedenstraße 16
Telefon: 038457/ 2 27 54
Telefax: 038457/ 51 98 18
krakow@kirchenkreis-guestrow.de
http://www.kirchenkreis-guestrow.de/krakow_am_see.html
Die Mauer war zu Beginn der Sanierungsarbeiten relativ gut erhalten. Sie musste teilweise von Unrat befreit und neu verfugt sowie teilweise verputzt werden. Auf dem Friedhof wurde zum Abschluss ein Zaun als Abgrenzung zwischen dem Gräberfeld der Kirche und dem Friedhof errichtet.
1674 ließ die Familie von Weltzin das Schloss mit Ställen und Landarbeiterhäusern errichten. Nachdem das vermutlich im niederländischen Barockstil errichtete Schloss Ende des 19. Jahrhunderts verfiel, wurde von 1880 bis 1888 das neue Gutshaus erbaut: ein zweistöckiger Backsteinbau mit Mezzaningeschoss. Die Hoffassade zeigt sich mit Mittelrisalit und zwei Seitenrisaliten mit Vorbauten. Um 1970 nutzte das Gestüt Ganschow das Gebäude als Ferien- und Schulungsobjekt für Reitlehrgänge. Das Gutshaus befindet sich seit 1996 in Privatbesitz und soll rekonstruiert werden.
Die kurze Allee mit dicht gepflanzten Lindenbäumen führt zum Alt Sammiter Gutshofgelände.
Das Großschutzgebiet liegt zwischen Goldberg, Krakow am See, Malchow und Waren/Müritz und nimmt eine Fläche von 365 qkm ein. Der Naturpark liegt im östlichen Raum der Mecklenburgischen Seenplatte. 60 größere Seen, ausgedehnte Sandergebiete, Moore und Quellgebiete der Nebel und der Mildenitz charakterisieren die Landschaft. Im Kultur- und Informationszentrum „Karower Meiler“ wird der Naturpark in einer umfangreichen Ausstellung vorgestellt. Am Ortsrand von Alt Sammit befindet sich ein Eingangsbereich des Naturparks mit Informationen über das Gebiet der Schwinzer Heide.
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten des Informationszentrums in Karow: Mai-September täglich 10.00-17.00, April-Oktober täglich 10.00-16.00, November-März Mo-Fr 10.00-16.00
Kontakt:
Naturparkverwaltung
19395 Karow, Am Ziegenhorn 1
Telefon: 038738/ 70292 o. 73840
Telefax: 038738/ 7 38 41
info-nsh@np.mvnet.de
http://www.naturpark-nossentiner-schwinzer-heide.de
Der Wanderweg führt mit einer Länge von 630 Kilometern von Berlin über Brandenburg, Mecklenburg, Südost-Dänemark nach Kopenhagen. Den Radwanderer erwarten abwechslungsreiche Landschaften mit Wäldern, Feldrainen, Alleen, Seen und Bächen. In den Moränenlandschaften kann die Umgebung von Aussichtspunkten weit überblickt werden. Alte Schlösser und Herrenhäuser, Kirchen in Feld- und Backstein laden zur Besichtigung ein.
Kontakt:
http://www.bike-berlin-copenhagen.com