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Ahrenshagen

Der kleine Ort liegt etwas abseits südlich der Nebel in einer leicht hügeligen Landschaft. Gegründet wurde Ahrenshagen, damals als "Adlersgarten" bezeichnet, während der deutschen Besiedlungsphase um 1220 von sächsischen Siedlern. Die erste urkundliche Nennung ist von 1295 bekannt. Die Ahrenshagener Gutsanlage mit Gutshaus, Park und Pferdestall ist gut erhalten.
(siehe auch: Wikipedia)

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Krakow am See
Lange Straße 2
18292 Krakow am See
Saison:
Mo-Fr 9.00-19.00 Uhr, Sa/So 10.00-14.00 Uhr;
Nebensaison:
Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr
fon: 038457/ 2 22 58
fax: 038457/ 2 36 13
mail: info1@krakow-am-see.de
hp: http://www.krakow-am-see.de

Gutshaus Ahrenshagen

Die ehemalige Gutsanlage liegt am Ortsrand von Ahrenshagen. Die Familie von Levetzow ließ von 1816 bis 1817 das Gutshaus, den Marstall, vier Scheunen und Ställe bauen. Das Gutshaus ist ein schlichter verputzter einstöckiger Bau mit Krüppelwalmdach. Der zweistöckige Mittelrisalit wird mit einem Dreiecksgiebel geschlossen. Vor dem Gebäude befindet sich eine größere Auffahrt mit Rondell. Der Park erstreckt sich hinter dem Gutshaus.

Baustil/Bauweise: Putzbau, Klassizismus

Wirtschaftsgebäude

Das zum denkmalgeschützten Gutsensemble gehörende Wirtschaftsgebäude steht leer - eine Situation, die immer häufiger bei historischen Gutsanlagen anzutreffen ist. Während die Gutshäuser häufig erhalten, restauriert und neuen Nutzungen zugeführt werden, verschlechtern sich die Aussichten für eine Erhaltung der Wirtschaftsgebäude zunehmend.

Fachwerkhaus

Das Fachwerkhaus war 1788 im Zusammenhang mit der zum Gut gehörenden Mühle erbaut worden. Es hatte ein Rohrdach mit Krüppelwalm und eine Querdurchfahrt. Später gehörte das Haus dem Schmied. Die Durchfahrt wurde geschlossen. Das Haus erhielt eine repräsentative Eingangstür und große Fenster. Der Schmied betrieb hier einen „Krug“ (Bierausschank), 1784 erwähnt, und eine Poststelle. Diese bestand bis um 1980. Zwei Familien kauften 1991 das baufällige Gebäude und restaurierten es vorbildlich unter Verwendung von Rohr und Lehm.

Baustil/Bauweise: Fachwerk

Kontakt:
Nr. 10
18292 Ahrenshagen

Eingangstür

Die Eingangstür aus Holz mit einfachen Gestaltungsformen und fein gestaltetem Oberlicht ist vorbildlich restauriert.

Kontakt:
Nr. 10
18292 Ahrenshagen

Fachwerkhaus

Das Fachwerkhaus war zwischen 1767 und 1780 im Zusammenhang mit der zum Gut gehörenden Mühle vermutlich als Wirtschaftsgebäude erbaut worden. Es hatte ein Rohrdach mit Krüppelwalm und eine Querdurchfahrt. Später gehörte das Haus dem Schmied. Die Durchfahrt wurde geschlossen. Das Haus erhielt eine repräsentative Eingangstür und große Fenster. Der Schmied betrieb hier einen „Krug“ (Bierausschank) und eine Poststelle. Die Schmiede wurde 1961 abgerissen, während die Poststelle bis um 1980 bestand. Zwei Familien kauften 1991 das baufällige Gebäude und restaurierten es von 1991 bis 1996 vorbildlich unter Verwendung von Rohr und Lehm.

Kontakt:
Nr. 11
18292 Ahrenshagen

Kastanienallee

Die Kastanienallee mit schönen alten Exemplaren stellt eine Verbindung von der Gutsanlage zur dörflichen Siedlung mit den Katenhäusern her.

Naturschutzgebiet Nebel

Die Nebel gehört zu den saubersten und artenreichsten Flüssen von Mecklenburg-Vorpommern. Sie entspringt in den Sanderflächen bei Malkwitz und mündet bei Bützow in die Warnow. Das Schutzgebiet reicht von Serrahn am Krakower See bis nach Klueß-Güstrow. In einigen Abschnitten der Nebel kommen artenreiche Wasserpflanzengesellschaften vor. Seltene Pflanzenarten wachsen in den Flachmoorstandorten. Im Schutzgebiet leben u.a. Fischotter und seit einigen Jahren Biber. Sehenswert sind das Durchbruchstal der Nebel und der ehemalige Schlosspark mit Teichen bei Kuchelmiß. Das Bootfahren ist auf dem geschützten Flussabschnitt nicht gestattet.