Warnow wurde 1281 erstmals erwähnt. Ein alter polnischer Flur- und Ortsname lautet „wron“, das tschechische „vran“ bedeutet Rabe. Der Ort liegt südlich der Warnowniederung und gehört mit über 500 Einwohnern zu den größeren im Gebiet. Neben der älteren Dorflage gibt es ein Neubaugebiet in Blockbauweise. Auf einem Hügel steht die Kirche. Gegenüber liegt die Gaststätte „Erbkrug“. Drei große Wohn-Stallgebäude, ein Wohnhaus in der Mühlenstraße und ein weiteres in der Schmiedestraße zeigen Beispiele ländlicher Bauweisen. Die Schule erhielt den Status eines Baudenkmals.
Freizeitangebote:
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Bützow Markt 1 18246 Bützow |
Mo/Mi/Do 8.00-16.00, Di 8.00-17.30, Fr 8.00-13.00 | fon: 038461 / 5 01 20 fax: 038461 / 5 01 00 mail: info@buetzow.de hp: http://www.buetzow.de |
Die turmlose Kirche aus Feld- und Backstein befindet sich auf einem Hügel in der Ortsmitte. Der östliche Giebel aus Feldsteinen mit Blendengiebel wird auf die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert. Der westliche Giebel wurde bei Erneuerungsarbeiten Ende des 19. Jahrhunderts mit einem neugotischen Stufengiebel versehen. Auf dem Friedhof steht ein hölzerner Glockenstuhl, seit vor ca. 40 Jahren der Turm abgetragen wurde.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Gotik
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Baumgarten, Pastorin Helga Müller
18249 Warnow
Telefon: 038462/ 2 22 23
Telefax: 038462/ 2 22 23
baumgarten@kirchenkreis-guestrow.de
http://www.kirche-warnow.de
Die drei großen ehemaligen Landarbeiterhäuser liegen am Ende der Schmiedestraße. Die Fassaden werden mit Lisenen aus rotem Backstein gegliedert, die dazwischen liegenden Flächen sind mit gelben Backsteinen gemauert. An einer Giebelwand ist die Jahreszahl 1886 angebracht.
Baustil/Bauweise: Backstein
Kontakt:
Schmiedestraße 64 bis 67
18249 Warnow
Auf einer Blende ist die Jahreszahl 1886 angebracht. Sichtbar ist an dieser Stelle, wie durch einfaches Versetzen der Mauersteine Schmuckelemente entstehen.
Baustil/Bauweise: Backstein
Das repräsentative Wohnhaus ist auf einem Feldsteinsockel errichtet. Einfache Schmuckelemente wie Lisenen und ein zinnenförmiger Fries am Kniestockgeschoss sind verwendet worden. Der Mittelrisalit hat einen Dreiecksgiebel mit kleinen Türmchen.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein
Kontakt:
Schmiedestraße 78
18249 Warnow
Das Kleinbauernhaus aus Backstein mit Krüppelwalmdach und Sprossenfenstern mit Fensterläden hat sein ursprüngliches Aussehen bewahrt.
Baustil/Bauweise: Backstein
Kontakt:
Mühlenstraße 108
18249 Warnow
Von 1965 bis 1966 wurde der moderne zweistöckige Schulbau mit 15 Klassenräumen und einer Sporthalle errichtet.
Baustil/Bauweise: Putzbau
Kontakt:
Dorfstraße
18249 Warnow
1735 wurde der "Erbkrug" erstmalig erwähnt. Für alle, die gute Hausmannskost mögen, ist diese Gaststätte zu empfehlen.
Baustil/Bauweise: Putzbau
Kontakt:
Dorfstraße 79
18249 Warnow
Telefon: 038462/ 2 45 96
Der Ort Warnow liegt an dem Fluss gleichen Namens. Die Warnow fließt in diesem Abschnitt durch ein Gebiet mit Weideflächen, schmalen Gräben, alten Torfstichen und Bruchwäldern. Paddler und Kanuten finden hier eine ruhige und wenig gestörte Flusslandschaft vor. An den Rändern der Flussniederung erheben sich kleine Hügel, die zum Teil seltene Pflanzen von Magerrasenstandorten aufweisen.
Die Lindenallee führt von Warnow in die beiden stillen, aber reizvollen Orte Eickhof und Eickelberg.
Selten sind sie geworden und nicht immer beliebt, die Kopfsteinpflasterstraßen. Dennoch stellen sie in der ländlichen Kulturlandschaft ein wertvolles historisches Zeugnis dar.
Warnow liegt im nordöstlichen Gebiet des Naturparks. Das Großschutzgebiet mit einer Fläche von 540 qkm besteht seit 2005. Große Seen, Flusstäler, Hügellandschaften mit Wiesen, Weiden und stillen Wäldern zeichnen das Gebiet aus, das zur Mecklenburgischen Seenplatte gehört. Naturbeobachtungen bieten sich vielerorts an, empfohlen werden Führungen durch fachkundige Spezialisten. Das Warnow-Mildenitz-Tal gilt als das größte Durchbruchstal des Nordens mit bis zu 30 m hohen Steilhängen. Auf dem Rundweg zu wandern bietet zu allen Jahreszeiten Eindrücke. In der Nähe befindet sich bei Groß Raden ein rekonstruierter slawischer Siedlungsort mit Tempelbau. Sehenswert sind die alten Klosteranlagen von Dobbertin, Tempzin, Neukloster und Rühn, die Schlösser und Herrenhäuser mit Parkanlagen, die Feld- und Backsteinkirchen. Künstler und Kunsthandwerker haben sich in dieser reizvollen Landschaft niedergelassen. In ihren Werkstätten werden Unikate und besondere Produkte angeboten.
Kontakt:
Naturpark Sternberger Seenland
19417 Warin, Markt 1
Telefon: 038482/ 2 20 59
Telefax: 038482/ 2 23 42
info-ssl@np.mvnet.de