Der Ort wurde erstmals erwähnt, als Fürst Borwin 1271 das Dorf Wrodow mit dem gesamten Inventar dem Kloster Ivenack überlässt. Nach der Reformation kam Wrodow in herzöglichen Besitz. 1656 erwirbt Joachim Engel pfandweise das Gutsdorf. Es folgten in den nachfolgenden Zeiten häufige Wechsel der Besitzer und Lehnsherren. 1817 konnte der Gastwirt Neumann das Anwesen erwerben und es blieb bis in das 20. Jahrhundert Familienbesitz. Der letzte Nachkomme der Neumann-Familie, ein sehr streitfreudiger und anstrengender Mensch, verstarb 1933 ohne Nachkommen im Wrodower Gutshaus. Nach Kriegsende wohnten Flüchtlinge aus Bessarabien und aus der Bukowina im Gutshaus. 1993 verkaufte die Gemeinde das Gutshaus an den "Kunstverein Schloss Wrodow". Der Verein wirkt in einem Gesamtprojekt von künstlerischen, sozialen und sinnlich-vitalen Ereignissen am Ort und über den Ort hinaus.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Stavenhagen Markt 1 17153 Stavenhagen |
Mo-Fr 10.00-17.00 | fon: 039954/ 279835 o. 21072 fax: 039954/ 2 10 72 mail: stadt.stavenhagen@t online.de hp: http://www.stavenhagen.de |
Bevor das Gutshaus im 19. Jahrhundert errichtet wurde, stand hier eine Burg. Das im 18. Jahrhundert erbaute Gutshaus war in den darauffolgenden einhundert Jahren mehrmals umgebaut und vergrößert worden. Das zweistöckige Gebäude mit Mittelrisalit, Stufengiebeln und dem hohen zinnenbekrönten runden Turm erinnert an ein Märchenschloss. Nach dem zweiten Weltkrieg wohnten im Gutshaus Flüchtlinge. Wrodower Einwohner retteten das Gebäude während der DDR-Zeit mit hohem persönlichem Einsatz vor dem Verfall. 1993 kaufte der Berliner Freundeskreis „Kunstverein Schloss Wrodow“ das Gutshaus. Ihnen ist es gelungen, in Wrodow einen Ort vielfältiger Initiativen zu schaffen. Im Gutshaus, das jetzt als Schloss bezeichnet wird, finden Lesungen, Konzerte und Ausstellungen statt. Im Schloss ist eine Ferienwohnung im Wohnturm mit drei Etagen, Bibliothek, Kamin und Wohnterrasse eingerichtet.
Baustil/Bauweise: Neugotik
Öffnungszeiten:
den ganzen Sommer über
Kontakt:
Akademie Wrodow e.V., Sylvester Antony
Leonardo-da-Vinci-Weg 3
17091 Wrodow
Telefon: 039602/ 2 11 18
Telefax: 039602/ 2 11 17
info@akademie.wrodow.de
http://www.akademie.wrodow.de oder http://www.schloss-wrodow.de
Der kleine Saal am Eingang ist bestückt mit musealen Objekten. Außerdem kann der Besucher hier Informationen erhalten.
Ein Visitationsprotokoll von 1661 beschreibt die Kapelle als frisch geweißt und mit neuen Fenstern versehen. Der ursprüngliche Fachwerkbau des 18. Jahrhunderts ist jetzt verputzt. Der Kanzelaltar stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Baustil/Bauweise: Fachwerk
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Mölln, Pastor Hartmuth Reincke
17091 Mölln, Hauptstraße 4
Telefon: 039602/ 2 06 10
Telefax: 039602/ 2 97 50
moelln@kirchenkreis-stargard.de
http://www.kirchenkreis-stargard.de/Moelln.105.0.html
Auf einer Fläche von ca. 600 qm sind die Sammlungen der Akademie Wrodow e.V., Werke von Sylvester Anthony und Objekte zum Thema „Geister-Ackerbau-Fruchtbarkeit“ untergebracht.
Kontakt:
Kunstverein Schloss Wrodow
Joseph-Benys-Weg 2
17091 Wrodow
Telefon: 039602/ 2 11 18
Telefax: 039602/ 2 11 17
info@akademie.wrodow.de
http://www.akademie.wrodow.de o. http://www.kunstschloss-wrodow.de
Spruchweisheiten sind an den Außenwänden des ehemaligen Bullenstalles angebracht.
Die hohe Stele, zwischen Kunsthalle und historischem Wirtschaftsgebäude stehend, signalisiert die Veränderungen, die gegenwärtig im ländlichen Bereich stattfinden. Kunst füllt Leerräume ehemaliger Produktionsstätten.
Ein blauer Wächter hütet die Geheimnisse des Wrodower Parks.
Eine mächtige Stieleiche steht in Nähe des Schlosses. Im Schatten der weit ausladenden Krone laden Sitzplätze zum Erholen ein.