Das ehemalige Bauerndorf Tüzen liegt an der östlichen Seite des Tüzener Sees. Eine erste schriftliche Erwähnung stammt von 1279. Besiedelt wurde die Gegend aber schon früher. Die Reste der Burgstelle zeugen davon.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Stavenhagen Markt 1 17153 Stavenhagen |
Mo-Fr 10.00-17.00 | fon: 039954/ 279835 o. 21072 fax: 039954/ 2 10 72 mail: stadt.stavenhagen@t online.de hp: http://www.stavenhagen.de |
Das rohrgedeckte Bauernhaus besteht aus Fachwerk und Backstein. Für das Fundament wurden Feldsteine verwendet.
Der See mit dem Mühlenbach liegt in einer schmalen, in das Gelände eingetieften Rinne. Der See hat eine gute Wasserqualität und wird von dem Mühlenbach durchflossen. Die Wasserfläche beträgt 28 ha und die Tiefen liegen bei 9 bis 13 m. Die große gut ausgestattete Badestelle mit Imbiss, Boot- und Strandkorbvermietung liegt nicht weit vom Ort entfernt.
Die frühdeutsche Burganlage liegt am See hinter der Seegaststätte. Sie war für den Lokator errichtet worden, der vom Landesherrn beauftragt war, eine deutsche Siedlung zu gründen. Im 11. und 12. Jahrhundert wanderten deutsche Siedler aus den westlich der Elbe liegenden Gebieten in das bisher von slawischen Stämmen bewohnte Land ein.
Auf dem Friedhof stand einmal eine hölzerne Kirche, die abbrannte. Die großen Feldsteine des ehemaligen Fundamentes zeugen davon. Sehenswert sind zwei alte Lindenbäume am Friedhofseingang.