Der Ort wird durch den großen Anger mit dem eigenwilligen Kirchenbau, den einst schön gestalteten Wirtschaftsgebäuden des Gutes, von Katenhäusern, mehreren sehr alten Stieleichen und dem am See gelegenen sehenswerten Landschaftspark geprägt.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Stavenhagen Markt 1 17153 Stavenhagen |
Mo-Fr 10.00-17.00 | fon: 039954/ 279835 o. 21072 fax: 039954/ 2 10 72 mail: stadt.stavenhagen@t online.de hp: http://www.stavenhagen.de |
Der verputzte Feld-Backstein-Bau mit quadratischem Dachturm war um 1750 gebaut worden. Ungewöhnlich ist der klassizistische Mausoleumsanbau aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Westseite. In ihm befindet sich ein Fresko mit der Sterbeszene der Juliane von Schlieffen (1832). Der Kircheninnenraum zeichnet sich durch Helligkeit aus, hervorgerufen durch die hohen Stichbogenfenster. Kanzelaltar, Emporen und Pastorengestühl stammen aus der Erbauungszeit.
Baustil/Bauweise: Putzbau, Barock, Klassizismus
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Mölln, Pastor Reincke
17091 Mölln, Hauptstraße 4
Telefon: 039602/ 2 06 10
Telefax: 039602/ 2 97 50
moelln@kirchenkreis-stargard.de
http://www.kirchenkreis-stargard.de/Moelln.105.0.html
Das Gutshaus steht nicht mehr. Die Gutsanlage mit Kuhstall, Kutschenhaus, Stallspeicher und Pumpenhaus blieb erhalten. Das Inspektorenhaus ist am Hang erbaut. Daran schließt sich das Parkgelände an.
Die ehemalige Gutsanlage war großzügig angelegt worden. Einige Wirtschaftsgebäude blieben erhalten und fallen durch die ansprechende Architektur auf. Auch der große Stallspeicher zeichnet sich durch einfache, ästhetische Gestaltung aus. Er befindet sich am Dorfanger, auf dem eine sehr alte Stieleiche steht, die als Naturdenkmal geschützt ist.
Das Kutschenhaus aus Backstein befindet sich in Nähe des Hanges zum Park. Es hat ein Kniestockgeschoss und einen zweistöckigen Mittelrisalit. Auch hier zeigt sich, dass Wirtschaftsgebäude mit einfachen Schmuckformen aufgewertet und ansehnlich gestaltet werden können. Vor dem Gebäude steht eine alte Platane.
Die Gestaltung als Landschaftspark fand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt. Der Park erstreckt sich vom Hang bis in eine Niederung mit mehreren kleinen Fließgewässern, Brücken und See. Wege führen an alten Baumriesen vorbei und laden zu einem Spaziergang ein.
Die Blutbuche im Schwandter Park gehört zu den alten Baumriesen, die vom Unterholz freigestellt wurden.
Am empfehlenswerten Rundwanderweg begegnet der Spaziergänger auch sehr kräftigen Stieleichen.
Die weit ausladende Stieleiche steht außerhalb der Ortslage wie auch die Siedlerhäuser, die um 1930 errichtet waren.
Der langgestreckte schön gelegene See von Schwandt eignet sich zum Angeln und Baden. Der Angelverein von Schwandt hat das Gewässer gepachtet. Der See wurde mit europäischen Fördermitteln renaturiert.