Schon 1292 wird die Familie von Voss als Besitzer von Luplow genannt. Diese Mitteilung ist auch die erste schriftliche Nennung des Ortes. Die Familie von Voss bleibt über Jahrhunderte in Luplow, bis 1945 die Enteignung stattfindet und das Gutshaus völlig ausgeplündert wird. In dem sanierten Gutshaus befindet sich jetzt eine Praxis- und Begegnungsstätte zur regionalen Biomassenutzung.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Stavenhagen Markt 1 17153 Stavenhagen |
Mo-Fr 10.00-17.00 | fon: 039954/ 279835 o. 21072 fax: 039954/ 2 10 72 mail: stadt.stavenhagen@t online.de hp: http://www.stavenhagen.de |
Der Feldsteinbau war aus großen Feldsteinblöcken errichtet worden, enthält aber auch Backsteinfelder im Mauerwerk. Eine dendrochronologische Untersuchung ergab eine Bauzeit von 1500/1501. Erst 1910 erhielt die Kirche den Westturm. Der Kirchenraum wird mit einer Balkendecke geschlossen. Die Innenausstattung stammt fast ausschließlich aus dem frühen 17. Jahrhundert: Altaraufsatz mit einer Kreuzigungsgruppe und vier Heiligen aus dem 16. Jahrhundert im Mittelfeld, Kanzel mit Schalldeckel und Aufgang mit Gemälden der Evangelisten und Wappen, Gestühl und Westempore.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Gotik, Renaissance
Öffnungszeiten:
Besichtigung der Kirche auf Anmeldung im Pfarramt
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Kittendorf, Pastorin Rita Wegner
17153 Kittendorf, Dorfstraße 25
Telefon: 039955/ 20832
Telefax: 039955/ 2 08 32
kittendorf@kirchenkreis-stargard.de
http://www.kirchenkreis-stargard.de/Kittendorf.140.0.html
Der östliche Backsteingiebel der Luplower Kirche ist auffallend schön gestaltet.
Das kleine, backsteingefasste Korbbogenfenster befindet sich an der Südseite der Kirche.
Im Auftrag von Adam Carl von Voss war 1730 der Bau des Gutshauses begonnen worden, sein Sohn Friedrich Johann Christoph vollendete den Bau. Der zweigeschossige Mittelrisalit stammt von 1860/1870. Innen führt eine zweiarmige Treppe mit Geländer in das obere Geschoss. Der festliche Gartensaal ist mit flachen Wandpfeilern und einer Stuckdecke geschmückt. Das Gutshaus konnte saniert werden. Im Rahmen des "Varchentiner Modells" wurde hier eine Praxis- und Begegnungsstätte zur regionalen Biomassenutzung gegründet. Hauptthemen dieser Vereinigung sind die Nutzung lokaler Ressourcen zur energetischen Grundversorgung durch nachwachsende Rohstoffe in der Region. Die Philosophie des "Varchentiner Modells" und die Umsetzung in die Praxis ist ein beispielgebendes Modell für zukünftige Landwirtschaft und Lebensweise. Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe unterstützt das Projekt.
Baustil/Bauweise: Barock, Klassizismus, Putzbau
Kontakt:
Müritz Biomassehof GbR, Kastanienhof Tornow u. Creutz GbR, Herr Tornow
17192 Varchentin, Alter Pfarrhof, Dorfstraße
Telefon: 03993/ 4 87 80
kontakt@gutswerk.de
http://www.gutswerk.de
Die aufwendig gestaltete Grabstätte mit Christusfigur und schmiedeeiserner Einfriedung erinnert an die Familie Voss, die über Jahrhunderte das Luplower Gut besaß.
Turmhügel Luplow (hinter den Neubauten)