Eine hervorragende Gutsanlage von Mecklenburg-Vorpommern ist in Groß Helle zu finden. Erhalten blieben das repräsentative Gutshaus mit Park und die großen ansehnlichen Wirtschaftsbauten, die symmetrisch um den Hof angelegt sind. Doch die Größe der Anlage erschwert es, für diese Bauten neue Nutzungsmöglichkeiten zu finden.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Stavenhagen Markt 1 17153 Stavenhagen |
Mo-Fr 10.00-17.00 | fon: 039954/ 279835 o. 21072 fax: 039954/ 2 10 72 mail: stadt.stavenhagen@t online.de hp: http://www.stavenhagen.de |
Der Fachwerkbau war am Ende des 18. Jahrhunderts errichtet worden. Im Schrein eines Schnitzaltars aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts sind eine Strahlenkranzmadonna, Engel, Stifter und Heilige dargestellt. Die Holzkanzel ist in schlichter Form gehalten und stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Baustil/Bauweise: Fachwerk, Barock
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Mölln, Pastor Hartmuth Reinnicke
17091 Mölln, Hauptstraße 4
Telefon: 039602/ 2 06 10
Telefax: 039602/ 2 97 50
moelln@kirchenkreis-stargard.de
http://www.kirchenkreis-stargard.de/Moelln.105.0.html
Der hölzerne Glockenturm steht in unmittelbarer Nähe der Kirche, ist aber nicht mit ihr verbunden. Er trägt einen achtseitigen spitzen Helm.
Der Blick von der Zufahrtsstraße fällt auf die große Gutsanlage mit rhythmischer Fassadengestaltung der Wirtschaftsgebäude in rotem und gelbem Backstein. Das Gutshaus steht an der Schmalseite des Hofes. Das Besondere der Anlage besteht in der Erhaltung ihrer originalen Fassung. In dem Gut war ein Gestüt untergebracht. Die Reste der ehemaligen Rennbahn sind noch vorhanden.
Das Gutshaus war zwischen 1725 und 1733 für die Familie von Maltzan erbaut worden. Um 1910 ließ ein bürgerlicher Kaufmann an den zweigeschossigen Putzbau einen Seitenflügel mit Turm anbauen. In den zwanziger Jahren bewirtchaftete Herr Schwanitz das Gut. Er war ein beliebter und sozialer Mann und baute die Landarbeiterhäuser und das gesamte Stallensemble, welches noch heute vorhanden ist. Er starb früh und kinderlos und sein Grab befindet sich noch heute auf dem Friedhof. Seine Witwe heiratete dann einen Offizier aus dem Geschlecht derer "von Linsingen" aus Berlin. Die Ehe wurde ebenfalls geschieden. Flache, übergiebelte Seitenrisalite und ein vierseitiger Altar zieren die hofseitige Fassade. Gartenseitig befindet sich ein halbrunder Vorsprung zum Saal gehörend. Er ist mit Blattformen und Putten geschmückt. Der Turm ist mit einfachen neugotischen Formen gestaltet. Nach 1945 diente das Gutshaus als Schule und Verwaltungsgebäude. Von 1991 bis 2003 war ein Kinderheim eingerichtet.
Baustil/Bauweise: Putzbau, Klassizismus
Der große Landschaftspark mit kleinem See war am Ende des 18. Jahrhunderts angelegt und um 1900 erneuert worden. Er zeichnet sich durch einen abwechslungsreichen Gehölzbestand und eine große Wiesenfläche aus.
Auch dieses Wirtschaftsgebäude zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Gestaltung der Fassade aus.
Die Häuser für die Angestellten des Gutes wiederholen die architektonischen Details der Wirtschaftsgebäude. Sie stehen beidseitig an der Dorfstraße.