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Stavenhagen

Mitten in Mecklenburg, im südlichen Teil des Kreises Demmin und am östlichen Zugang der Mecklenburgischen Schweiz, liegt an der Bundesstraße 104 die Reuterstadt Stavenhagen. Es kann angenommen werden, dass der Ritter Reinbern von Stove mit dem Aufbau einer Siedlung beauftragt war, als in dem bisher von Slawen besiedelten Gebiet deutsche Orte gegründet wurden. Die Endung „hagen“ weist auf eine Siedlung hin, die durch Rodung von Wald entstand. Eine erste Erwähnung von Stavenhagen stammt aus dem Jahr 1230. Die Stadtrechte erhielt der Ort zwischen 1230 und 1264. Stavenhagen war planmäßig mit einer Hauptstraße angelegt. Im 30jährigen Krieg hatte die Stadt unter den Belastungen und Plünderungen zu leiden. Großbrände vernichteten zu Beginn des 18. Jahrhunderts große Stadtteile. Im 19. Jahrhundert setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung in Stavenhagen ein. Die erste Lagerbierbrauerei Mecklenburgs wurde errichtet. Es folgten der Bau der Zuckerfabrik, der Molkerei, des Schlachthofes, der Dampfmühle, des Sägewerkes, der Ziegelei, der Energiezentrale, des Feuerwehrdepots und des Krankenhauses. Über die Landesgrenzen hinaus ist die Stadt durch den bedeutendsten Schriftsteller und Dichter niederdeutscher Sprache, Fritz Reuter, bekannt geworden. Er wurde 1810 als Sohn des Bürgermeisters Georg Johann Jacob Reuter geboren. Am 12. Juli 1949 wurde der Stadt anlässlich des 75. Todestages Fritz Reuters die Bezeichnung „Reuterstadt Stavenhagen“ verliehen. Im ehemaligen Rathaus am Marktplatz informiert eine hervorragende Ausstellung über das Leben und Werk von Fritz Reuter. Im Altstadtbereich sind das Schloss, die Kirche und einige historische, restaurierte Häuser sehenswert. Unweit von Stavenhagen stehen die bekannten tausendjährigen mächtigen Eichen im Ivenacker Tierpark mit einem Damwildgehege und weiteren Sehenswürdigkeiten.
(mehr zum Ort unter: Wikipedia)

Homepage: http://www.stavenhagen.de

Freizeitangebote:

  • Fritz-Reuter-Literaturmuseum und Bibliothek
  • Kutschfahrten zu den Ivenacker Eichen
  • geführte Wanderungen im Tiergehege
  • "Waldbad" im Stadtholz mit beheiztem Badewasser
  • Angeln am Basepohler und Rützenfelder See
  • Kegeln
  • Billard
  • Squash
  • Bowling
  • Dart

Sehenswertes:

  • Fritz-Reuter-Literaturmuseum
  • historischer Marktplatz mit dem Reuterdenkmal
  • altes Schloss (heute Bürger- und Verwaltungszentrum/Touristinformation) mit Parkanlage
  • Stadtkirche und Reutergräber

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Stavenhagen
Markt 1
17153 Stavenhagen
Mo-Fr 10.00-17.00 fon: 039954/ 279835 o. 21072
fax: 039954/ 2 10 72
mail: stadt.stavenhagen@t online.de
hp: http://www.stavenhagen.de

Kirche Stavenhagen

Die Stavenhagener Kirche, ein kreuzförmiger Backsteinbau mit klassizistischen Formen, war 1782 geweiht worden. Pilaster (Wandpfeiler) und rundbogige Fenster gliedern die Außenfassade. Der quadratische Westturm hat eine geschweifte Haube.

Baustil/Bauweise: Backstein, Klassizismus

Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Stavenhagen, Pastorin Melanie Dango
Ivenacker Straße 11
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954/ 2 18 13
Telefax: 039954/ 2 18 19
stavenhagen@kirchenkreis-stargard.de
http://www.kirchenkreis-stargard.de/Stavenhagen.97.0.html

Innenraum

Der helle Innenraum strahlt Schlichtheit aus. Fünf marmorierte Säulen heben das zentrale Raumquadrat hervor. Umlaufende Emporen ziehen sich in den Kreuzarmen entlang. Der Altaraufsatz mit Säulen stammt aus der Erbauungszeit, das Altargemälde wurde von J.-H. Suhrland gefertigt. Die Orgel stammt von Lütkemüller. Im Inneren der Kirche befinden sich Grabplatten.

Altaraufsatz

Ein Flügelaltaraufsatz aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts enthält Schnitzfiguren (Madonna mit Engeln, Apostel).

Baustil/Bauweise: Renaissance

Kanzel

Die schlichte, hölzerne Kanzel, um 1600, enthält an der Brüstung Evangelistengemälde.

Baustil/Bauweise: Renaissance

Schloss Stavenhagen

An der Stelle einer ehemaligen Burg auf einem Hügel war um 1740 das Schloss als Putzbau errichtet worden. Das restaurierte Gebäude leuchtet in hellem Gelb und wird von einer Parkfläche umgeben. Das zwei- bzw. dreigeschossige Gebäude hat an den Längsseiten Mittelrisalite mit Dreiecksgiebeln.

Kontakt:
Stadtverwaltung Stavenhagen
Schlossstraße 1
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954/ 28 30
http://www.stavenhagen.de

Schlosshof

Repräsentativ zeigt sich der große Schlosshof. Der runde Treppenturm war 1890 hinzugefügt worden. Nachdem das Gebäude zu DDR-Zeiten als Schule genutzt wurde, konnte es nach der Wende restauriert werden. Die Stadtverwaltung von Stavenhagen hat jetzt hier ihren Sitz. In den Kellerräumen des Schlosses kann ab August 2006 eine sehenswerte Ausstellung über die Franzosenzeit in Mecklenburg besichtigt werden.

Handschwengelpumpe

Auf dem Schlosshof steht die wieder funktionierende Handschwengelpumpe.

Fritz-Reuter-Literaturmuseum

Das ehemalige Rathaus erstrahlt seit seiner Sanierung 2001 in frischem Glanz. Erbaut war der zweigeschossige Putzbau von 1785 bis 1788. Die Fassade wird mit Lisenen und dem Mittelrisalit mit vorgesetzten Säulen, die einen Altan tragen, geschmückt. Ein Schmuckstück des Hauses ist die große Eingangstür im Rokoko-Stil. Im Zusammenhang mit der vollständigen Sanierung des Hauses wurde auch die Fritz-Reuter-Ausstellung völlig neu konzipiert und dokumentiert. Das moderne Museum genügt vielen Ansprüchen und erhöht die Attraktivität von Stavenhagen. Zum Museumsbestand gehören eine umfangreiche Sammlung von Manuskripten, handschriftlichen Aufzeichnungen des Dichters, andere Zeitdokumente und eine Bibliothek niederdeutscher Literatur von ungefähr 13.000 Bänden. Das Jahresprogramm des Museums, vorgestellt im Internet, umfasst neben musealen Aktivitäten weitere kulturelle Angebote.

Baustil/Bauweise: Putzbau, Klassizismus

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00-17.00, Do 9.00-20.00, Wochenende u. Feiertage 10.00-17.00,
letzter Einlass 16.45 Uhr bzw. 19.00 Uhr,
Führung (deutsch, englisch, niederdeutsch) ab 5 Personen täglich um 14.00 Uhr

Eintritt:
Einzelkarte 4,00 Euro,
Einzelkarte für Schwerbehinderte mit Begleitperson 3,00 Euro,
Einzelkarte für Kinder 1,00 Euro;
Gruppen von mindestens 20 Personen (gegen Quittung) 3,50 Euro,
weitere Infos im Internet

Kontakt:
Markt 1
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954/ 2 10 72
CNenz@t-online.de
http://www.Fritz-Reuter-Literaturmuseum.de

Fritz-Reuter-Denkmal

Die große Fritz-Reuter-Figur aus Bronze steht vor dem Rathaus. Geschaffen hat das Denkmal Wilhelm Wandschneider 1911. Rechts und links der Reuter-Figur hat der Künstler die Figuren aus den Romanen des Schriftstellers in kleinen Flachreliefs dargestellt.

Reuterfestspiele

Zu den jährlich stattfindenden Reuterfestspielen führen professionelle Theaterleute und Laiendarsteller auf dem Marktplatz plattdeutsche Stücke auf.

Friedhof, Grabanlage der Reuter-Familie

Die restaurierten Grabstellen der Reuter-Familienmitglieder sowie der engsten Freunde J. J. H. Weber, F. Sahlmann und Louise Sahlmann befinden sich auf dem Stavenhagener Friedhof.

Hotel Kutzbach und Apotheke

Am Stavenhagener Marktplatz steht das ansehnliche restaurierte Hotel „Kutzbach“ mit Tordurchfahrt. Daneben befindet sich das Apothekengebäude, ebenfalls mit erneuerter Fassade, kleinem Erker und Fledermausgaube.

Kontakt:
Neue Straße 1
17153 Stavenhagen

Storchenhorst

Inmitten der Kleinstadt zieht ein Storchenpaar im Sommerhalbjahr auf dem großen Horst des Hoteldaches seine Jungen auf.

Kontakt:
Malchiner Straße 2
17153 Stavenhagen

Wohn- und Geschäftshaus

Das sehenswerte restaurierte Gebäude mit hohen Fenstern, farblich hervorgehobenen Korbblenden und einem mittig liegenden Fachwerk-Erker zeigt beispielhaft die Schönheit historischer Architektur. In der Wallstraße stehen weitere sehenswerte und erneuerte Häuser.

Kontakt:
Wallstraße
17153 Stavenhagen

Wasserturm

Am Stadtrand in Nähe der Neubau-Siedlung erhebt sich der schlicht gestaltete Wasserturm, der sich hervorragend als Aussichtsturm eignen würde.

Kontakt:
Malchiner Straße
17153 Stavenhagen

Fassade

Die Fassade mit Treppengiebel und Balkon ist im Anbau einfach gehalten. Am Dacherker befindet sich noch die Rolle eines ehemaligen Aufzuges.

Kontakt:
Markt 2
17153 Stavenhagen

Tür

In dem restaurierten Wohn- und Geschäftshaus am Markt erhielt auch die historische Eingangstür eine Erneuerung.

Kontakt:
Markt 2
17153 Stavenhagen

Tür

Die Holztür mit zart gestaltetem Oberlicht befindet sich in einem leerstehenden Fachwerkhaus.

Kontakt:
Lange Straße 21
17153 Stavenhagen

Tür

Schlicht gestaltet und dennoch schmückend ist die Eingangstür des Blumengeschäftes.

Kontakt:
Neue Straße
17153 Stavenhagen

Sandsteinstele

Auf dem 8 Tonnen schweren Sandsteinblock wird Stavenhagener Stadtgeschichte dargestellt. Gezeigt werden u.a. Szenen eines Streites zwischen den Brüdern von Stove und die dabei versehentlich getötete Schwester. Professor Hartmut Hornung hat den 2002 enthüllten Stein geschaffen.

Ernst-Lübbert-Weg

Gegenüber der Schlossmauer stehen einfache Wohnhäuser, meist in Fachwerkbauweise errichtet. In Erinnerung an den Maler Ernst Lübbert (1879-1915), der seine Schulzeit in Stavenhagen verbrachte, wurde die schmale Straße ihm zu Ehren benannt.

Basepohler Straße

Blick in die Basepohler Straße mit Wohn- und Geschäftshäusern

Ivenacker Straße

Auch diese Straße im Altstadtbereich von Stavenhagen zeichnet sich durch restaurierte Häuser aus. Sie zeigen die Bemühungen der Stadt und seiner Bewohner, das Stadtbild von Stavenhagen repräsentativ und besucherfreundlich zu gestalten.

Stieleiche mit Fritz-Reuter-Gedenktafel

Die Stieleiche mit weit ausladender Baumkrone fällt an der stark befahrenen Hauptstraße auf. Eine Tafel informiert: „Zum Andenken an seinen Vater, den Bürgermeister Johann Georg Reuter, und seine Mutter Johanna, geborene Oelpke, ist diese Eiche gepflanzt von ihrem Sohne Fritz Reuter. Schonet den Baum, dass Ihr euch dereinst an seinem Schatten labet.“

Kontakt:
Neubrandenburger Straße
17153 Stavenhagen

Touren in der Region – Wandern
Wandergebiet Stavenhagen

Wanderrundweg Ivenacker See 5,5 km
Sehenswert:
Stavenhagen – ehemaliges Rathaus, Stadtkirche, Schloss, Innenstadt, Stadtwald,
Ivenack – Ivenacker Tiergarten, Barockpavillon, Schlossanlage, barocke Dorfanlage, Dorfkirche

Kontakt:
Touristinformation Stavenhagen
Markt 1
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954/ 279835 o. 21072
Telefax: 039954/ 2 10 72
stadt.stavenhagen@t online.de
http://www.stavenhagen.de

Touren in der Region - Radwandern
Auf den Spuren von Fritz Reuter

Länge der Tour: 32 km;
Mäßig befahrene Landstraße, bitumierte und kiesbefestigte Verbindungswege mit geringem Verkehrsaufkommen; zwischen Pribbenow und Stavenhagen Betonplattenweg; Abzweig über Carlsruhe, Faulenrost nach Rittermannshagen.
Streckenverlauf:
Stavenhagen-Gülzow 4,0 km;
Gülzow-Scharpzow 3,0 km;
Scharpzow-Duckow 2,5 km;
Duckow-Gielower Mühle 2,0 km;
Gielower Mühle-Peenhäuser 2,0 km;
Peenhäuser-Demzin 3,5 km;
Demzin-Zettemin 4,5 km;
Zettemin-Jürgenstorf 5,5 km;
Jürgenstorf-Pribbenow 1,5 km;
Pribbenow-Stavenhagen 3,5 km
Sehen und erleben: Stavenhagen - Stadtkirche, Rathaus/Marktplatz, Schloss auf mittelalterlichem Burgberg, Fritz-Reuter-Museum im Rathaus; Gülzow - Bauerngehöfte; Scharpzow - Gutshaus; Duckow - Dorfkirche mit Glockenstuhl; Gielower Mühle - Wassermühle; Peenhäuser - Büdnereien; Naturschutzgebiet Ostpeene - Wanderrundweg Peenedurchbruchstal/Waldwiesen; Zettemin - Dorfkirche, halbkreisförmiges Gutshaus; Jürgenstorf - Fachwerkkirche, Gutshaus; Pribbenow - kleines Bauerndorf; Carlsruhe - Bauerndorf; Faulenrost - barocke Gutsanlage, Reste eines Landschaftsparks, Fischgaststätte, Parkrundweg; Rittermannshagen - Dorfkirche, Pfarrhof/Pfarrhaus

Kontakt:
Touristinformation Stavenhagen/Fritz-Reuter-Literaturmuseum
Markt 1
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954/ 279835 o. 21072
Telefax: 039954/ 279834 o. 21072
Stavenhagen@t-online.de
http://www.stavenhagen.de

Touren in der Region - Radwandern
Ivenack-Kastorfer See

Länge der Tour: 34 km zuzüglich 8 km Rundweg um den Kastorfer See;
Mäßig befahrene Landstraße, bitumierte und kiesbefestigte Verbindungswege mit geringem Verkehrsaufkommen; zwischen Borgfeld und Zwiedorf Plattenweg; entlang dem Tüzer See Wanderweg, um den Kastorfer See kiesbefestigter Wanderradweg.
Streckenverlauf:
Ivenack (Eichen)-Grischow 5,5 km;
Grischow-Goddin 4,0 km;
Goddin-Kastorf 3,0 km;
Kastorf-Wolde 4,5 km;
Wolde-Zwiedorf 3,0 km;
Zwiedorf-Borgfeld 2,5 km;
Borgfeld-Tüzen 1,5 km;
Tüzen-Markow 2,5 km;
Markow-Ivenack (Eichen) 7,5 km
Sehen und erleben: Ivenacker Tiergarten - Tausendjährige Eichen, Damwildgatter, Waldausstellung im Tiergartenpavillon; Ivenack - barocke Dorfanlage mit Schloss und Parkanlage, Wanderrundweg Ivenacker See; Goddin - barockes Gutshaus; Kastorf - Gutshaus im Tudorstil, Dorfkirche, Gastronomie in der Gutsscheune; Kastorfer See - slawische Burganlagen, Wanderrundweg Kastorfer See; Wolde - Reste der mittelalterlichen Burg überbaut mit Kirche, Gutshof mit Gutshaus; Zwiedorf - Gutshaus mit Scheunen, Siedlungshäuser; Borgfeld - Dorfkirche; Tüzen - Badegelegenheit; Augraben - Teil eines großen eiszeitlichen Oszuges

Kontakt:
Touristinformation Stavenhagen
Markt 1
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954/ 279835 o. 21072
Telefax: 039954/ 279834 o. 21072
Stavenhagen@t-online.de
http://www.stavenhagen.de

Angeln in der Region Stavenhagen

Rützenfelder See, Basepohler See, Tüzener See
Wichtigste Fischarten:
Hechte, Zander, Karpfen, Weißfische, Aale
Ausgabestelle für Erlaubnisscheine:
Angel- und Sportfachgeschäft, Wilfried Kraus, Warener Straße 11, 17153 Stavenhagen, 039954/ 22160

Kontakt:
Touristinformation Stavenhagen
Markt 1
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954/ 279835 o. 21072
Telefax: 039954/ 2 10 72
stadt.stavenhagen@t online.de
http://www.stavenhagen.de