(29. September 1866 - 29. Juli 1952)
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Georg von Arnswaldt, studierter Forstwirt, war der Begründer des staatlichen Naturschutzes in Mecklenburg.
1888 leitete er das Forstamt Radelübbe. 1901 übernahm er das neugebildete Forstamt Schlemmin und leitete es bis 1934. Er entwickelte es zum Musterrevier mit beispielhafter waldbaulicher Tätigkeit. 1926 wurde er zum Oberforstmeister ernannt.
Bereits 1905 war er Mitglied im vorbereitenden Ausschuss zur Begründung des mecklenburgischen Heimatbundes und Leiter der Arbeitsgruppe „Tier- und Pflanzenwelt“ in demselben. Auf seine Anregung hin entstand 1917 das erste Naturschutzgebiet in Mecklenburg, das Drispether Moor. 1929 wurde er zum Denkmalpfleger ernannt, 1935 übernahm er die Leitung der Landesstelle für Naturschutz in Mecklenburg. 35 Jahre war Georg von Arnswaldt Vorsitzender des Vereins mecklenburgischer Forstwirte, gehörte dem Führungsrat des Deutschen Forstvereins an, war Mitglied des Reichsforstwirtschaftsrates und Vorsitzender des Reichsforstverbandes. Er nahm starken Einfluss auf die Entwicklung der mecklenburgischen Privatforstwirtschaft, die forstliche Entwicklung in Mecklenburg ist eng mit seinem Wirken verbunden. 1938 erschien seine Schrift „Naturschutz in Mecklenburg“, 1939 „Mecklenburg, das Land der starken Eichen und Buchen“.