Wietzow wurde 1428 erstmals erwähnt, als Heinrich von Moltzahn dem pommerschen Herzog Geld leiht. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer. 1739 wird das Gutsdorf zum Eigentum der Familie von Heyden-Linden erklärt. Der Ort Wietzow wurde nach der Trennung vom Familienbesitz 1838 an Ludwig von Neetzow auf Kagenow verkauft. 1945 wurde das Gut an Neubauern aufgeteilt.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Das Gutshaus mit dem großen englischen Park liegt reizvoll am Rande der Tollense-Niederung. Es enthält einen barocken Kern und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts neugotisch überformt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Gebäude einfach verputzt worden. Dabei wurden die neugotischen Schmuckelemente entfernt und teilweise falsche Fenster eingebaut. Inzwischen ist das Gutshaus nach denkmalpflegerischen Aspekten wieder restauriert. Parkseitig führen Treppen und Terrassen in das Gelände. Eine großzügige und ansprechende Ferienwohnung wird für Urlauber angeboten.
Baustil/Bauweise: Putzbau, Neugotik
Kontakt:
Wietzow 10
17129 Wietzow
Telefon: 039991/ 3 67 23
Telefax: 039991/ 3 67 24
jkampow@t-online.de
http://www.gutshaus-wietzow.de
Der ausgedehnte englische Landschaftspark war nach 1750 am Hang der Tollense-Niederung angelegt worden.
Mit seinen vielen besonderen Baumarten wie z.B. Sumpfzypresse, Platane, Ginkgobaum, Säuleneiche und Gewässern zählt die Anlage neben dem Landschaftspark von Burg Schlitz zu den schönsten von Mecklenburg. Gutshaus und Park befinden sich in Privatbesitz. Der Zutritt zum Park auf eigene Gefahr wird gestattet.
Gelegentlich entdeckt man diese Baumart in den alten Parkanlagen mecklenburgischer Güter. Ursprünglich wächst sie in den von den Gezeiten beeinflussten Sümpfen der amerikanischen Ostküste. Die nach oben orientierten Atemwurzeln sind typisch für Sumpfzypressen.
Die Künstlerin absolvierte ein Studium der Holzgestaltung in Schneeberg. Jetzt lebt und arbeitet Christina Rode in Wietzow. Sie gestaltet Skulpturen, fertigt aber auch besondere Holzmöbel auf Wunsch an. Ausstellungen waren u.a. in Greifswald, Chemnitz, Neubrandenburg, Berlin, Burg Klempenow, Schloss Wietzow, Winsen a.d. Luhe. (Abbildung: Holzplastik "Schau mal", Fichte, Höhe 80 cm, 2000)
Kontakt:
Christina Rode
17129 Wietzow
Telefon: 039991/ 3 10 79