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Völschow

Eine erste urkundliche Nennung des Ortes stammt von 1249. Der Name kann als Ort des Volcek oder Völzke gedeutet werden. Im 13. Jahrhundert war Völschow mit seinen Einkünften dem Kloster Verchen verpflichtet. Während des 30jährigen Krieges wurde Völschow völlig zerstört. 1703 vernichtete ein Großbrand, hervorgerufen durch ein Gewitter, sämtliche Häuser des Dorfes. Der Ort wurde wieder aufgebaut und am Ende des 18. Jahrhunderts lebten in Völschow 22 Bauern, 6 Kleinbauern, ein Müller, ein Schmied, ein Schäfer, ein Küster und ein Prediger.

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Stadtinformation Demmin
Bahnhofstraße 23a
17109 Demmin
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 fon: 03998/ 22 50 77
fax: 03998/ 22 50 77
mail: info@demmin.de
hp: http://www.demmin.de

Kirche Völschow

Die Kirche steht in der Ortsmitte. Der Feldsteinbau ist unter Verwendung von Backstein vermutlich in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet worden. Der Chor ist mit einem Kreuzrippengewölbe ausgestattet, das Schiff ist flachgedeckt. Von 1768 stammen die Westempore, das Patronats- und Gemeindegestühl. Der Westturm mit Backstein im Obergeschoss war um 1860 angebaut worden. Der Ost- und Westgiebel sind mit Blenden geschmückt. Die seltene pneumatische Orgel aus der Werkstatt Barnim Grünebergs, Stettin, wurde 1996 restauriert. Ihr dreiteiliger Prospekt hat Pilaster, Rundbögen und Krabbenschmuck als Zierformen. Die bronzene Glocke von 1919 stiftete Pastor Schaeffer für seine verstorbene Ehefrau und seinen Sohn, der im 1. Weltkrieg umkam.

Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Gotik, Neugotik

Öffnungszeiten:
Der Kirchenschlüssel ist bei Frau Gisela Wendtland, Dorfstraße 116, erhältlich.

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Kartlow, Pfarrer Reinhard Kuhl
17129 Kartlow, Dorfstraße 14
Telefon: 039999/ 7 02 55
Telefax: 039999/ 7 04 05
kartlow-voelschow@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=253

Altar

Der barocke Altaraufsatz von 1700 hat gewundene Säulen und reiche Blatt- und Fruchtwerkschnitzerei.

Baustil/Bauweise: Barock

Sonnenuhr

An der Südwand des Schiffes sind in den Backstein zwei kleine Sonnenuhren eingeritzt.

Grabstelen

An der Kirche sind alte Grabstelen aufgestellt.

Backsteintor

Das Backsteintor war in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet worden.

Gaststätte

Die Gaststätte liegt an der B96, die den Ort durchquert. Angeboten wird gutbürgerliche Küche.

Baustil/Bauweise: Putzbau

Öffnungszeiten:
täglich von 10.00 bis 1.00 geöffnet

Kontakt:
Gaststätte "Zur Quelle"
17129 Völschow
Telefon: 039997/ 88494 o. 0162/ 4928597

Feldsteinmauer

In die Feldsteinmauer, die ein Grundstück begrenzt, ist ein alter Mühlstein eingefügt.

Baustil/Bauweise: Feldstein