Die Bezeichnung Volksdorf kann auf den Namen des Gründers während der deutschen Besiedlung hinweisen. Im 13. Jahrhundert zogen verstärkt deutsche Siedler in die bisher von Slawen bewohnten Gebiete ein. Mit der Ansiedlung waren „Lokatoren“ betraut. Die Adeligen, Bürger oder Großbauern waren vom Landesherrn bestimmt worden. Sie lebten meist in einer einfachen befestigten kleinen Burg neben der bäuerlichen Siedlung. Gelegentlich sind die Hügel und Gräben dieser Befestigungsanlagen noch in der Landschaft erhalten.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Die kleine Feldsteinkapelle stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Westgiebel mit Blendenschmuck und die Fensterlaibungen aus Backstein sind im 19. Jahrhundert hinzugefügt worden. In dieser Zeit erfolgte auch die Ausstattung im Inneren.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Neugotik
Öffnungszeiten:
In der Kapelle finden regelmäßig Gottesdienste statt. Besichtigungen und Führungen sind nach Vereinbarung möglich.
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Wotenick, Pfarrer Norbert Raasch
17111 Wotenick, Dorfstraße 78
Telefon: 03998/ 25 86 15
Telefax: 03998/ 25 86 16
wotenick@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=230
In dem frei stehenden Glockenstuhl hängt eine Glocke, die 1755 in Stettin gegossen wurde. Sieben klassizistische Grabstelen sind im Halbkreis aufgestellt.
Die sehr alte Sommerlinde, ein Naturdenkmal, steht schon einige Jahrhunderte auf dem Friedhof.
Das einstöckige Gutshaus liegt in ruhiger Lage. Es wird mit einem Mansarddach geschlossen und ist neu eingedeckt. Das Dach verfügt über einen großen, mittig liegenden Dacherker mit Rundbogenfenster. Die originalen Fenstergestaltungen wurden beibehalten. Giebelseitig liegt ein verglaster Anbau.