Der 1248 erstmals urkundlich erwähnte Ort hat eine einfache Dorfkirche, die vermutlich von Darguner Mönchen errichtet wurde. Später besaßen die Maltzahns das Gut. Nach dem 2. Weltkrieg fand in Utzedel keine Bodenreform statt. Noch 1955 gab es fünf größere Bauernhöfe. Die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft wurde erst 1960 gegründet. Erfolgreich war die 1976 gegründete Betriebssportgemeinschaft Pferdezucht mit 15 Pferden und einem Turnierplatz. Sie ging bedauerlicherweise mit der Auflösung der Produktionsgenossenschaft 1990 ein. In Nähe des Augrabens liegt der Carolinenberg. Hier befand sich ein Vorwerk des Gutes. Unterhalb befinden sich die Reste einer Wasserburg.
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| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
In der Mitte des 13. Jahrhunderts war die Kirche aus regelmäßigen Granitquadern errichtet worden. Die reich gegliederten Fenster und Portale sind mit Backstein gebaut. Die beiden Giebel zeichnen sich durch schöne Blendengestaltung aus. Bei Restaurierungsarbeiten 1866 sind die Fenster der Nordseite verändert und eine neugotische Ausstattung im Innenraum vorgenommen worden. Ein Triumphbogen teilt den Raum in Schiff und Chor. Die Malereien des 19. Jahrhunderts sind 2001 von dem Architekturmaler Brämer erneuert worden. Als die Feldsteinmauer des Friedhofs 1992 neu gesetzt wurde, fanden die Arbeiter drei Trogmühlen (Mahlsteine).
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Gotik
Öffnungszeiten:
Der Kirchenschlüssel kann bei Frau Lübs abgeholt werden (Telefon: 039993/ 7 08 08).
Kontakt:
Evangelische Kirchengemeinde Hohenmocker, Pfarrerin Katrin Krüger
17111 Hohenmocker, Dorfstraße 23
Telefon: 039993/ 7 02 36
Telefax: 039993/ 7 67 06
hohenmocker@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=244
Der Glockenstuhl mit zwei Glocken ist am westlichen Eingang angebracht.
Das Südportal ist vermauert und mit einem kleinen Fenster versehen.
Die Ostfenster gestaltete L. Mannewitz aus Rostock 1960 mit moderner Glasmalerei. Dargestellt werden die Verkündigung von Geburt und Auferstehung von Christi.
Die Familie von Maltzahn ließ die Grabkreuze der Familienmitglieder wieder aufrichten und restaurieren.
Der Carolinenberg befindet sich ungefähr 200 m vom Augraben entfernt. Hier stand einst das Vorwerk des Gutes. In der Nähe befinden sich die Reste einer Höhenburg, die wahrscheinlich slawischen Ursprungs war. Nach dem 2. Weltkrieg lebte hier ein Imker in einem Holzhaus, um Ruhe und Einsamkeit zu finden.