1178 verleiht Bischof Berno von Schwerin dem Kloster Dargun die Zehnten und dabei wird Tupuriste (Upost) als eines der unterworfenen Dörfer erwähnt. Die Bezeichnung des Ortes „Turpuriste“ bedeutet übersetzt „Axtstiel“. Dorf und Mühle Upost kaufte das Kloster Dargun 1359 von den Brüdern Maltzahn ab. 1845 gab es in Upost 15 Häuser mit 6 Bauern und 8 Büdnerstellen, eine Schule und 194 Einwohner. Einhundert Jahre später wurde ein Neubauerndorf aufgebaut. Die Schule schloss 1954. Upost liegt am Peenetal. Der Wanderweg von Dargun nach Demmin zum Kummerower See führt durch den Ort. Im Waldgebiet „Uposter Gehege“ befinden sich mehrere geschützte Bodendenkmale. Die Reste einer Turmhügelburg sind in der Nähe der Peene zu finden.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Sehr alt ist das 1850 errichtete niederdeutsche Fachwerkhaus mit Mittelküche und Walmdach.
Das Großsteingrab liegt in einem Waldgebiet zwischen Upost und Wolkow. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit (3000-2000 v.u.Z.). Bei wissenschaftlichen Untersuchungen konnten 1968 Steinbeile, Meißel, Klingen, Pfeilspitzen und Gefäßreste festgestellt werden. Die Grabanlage ist allerdings nicht mehr vollständig in ihrem Aufbau erhalten. Ein Teil der Trägersteine ist abgerutscht. Nur noch der vordere Deckstein lagert auf den Trägersteinen.