Der Ort war ursprünglich als Rundlingsdorf an der Flussniederung der Peene angelegt worden. Er wurde damals mit Cybrecin, Cerbencin und Zerbenzin bezeichnet. Die Herzogin Sophie zu Stettin (1579-1658) fand Gefallen an dem Ort und hielt sich hier gelegentlich auf. Sie konnte das Dorf 1593 kaufen. Daraufhin erhielt das ehemalige Zerbenzin die Bezeichnung Sophienhof.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Zwischen dem Pfarrhausgrundstück und dem Dorfteich liegt der Friedhof mit Kirche. Der schlichte verputzte rechteckige und turmlose Feldsteinbau hat im Osten ein abgewalmtes Dach. Im Kern trägt er noch mittelalterliche Züge. Die Bauzeit wird um 1700 angenommen. Veränderungen wurden 1766 vorgenommen. Die Orgel ist ein Werk des Stralsunder Orgelbauers J. A. Mehmel und ist in der Mitte des 19. Jahrhunderts hergestellt.
Baustil/Bauweise: Putzbau
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Sophienhof, Pfarrer Andreas Zander
Teichstraße 23
17121 Sophienhof
Telefon: 039998/ 1 08 83
Telefax: 039998/ 3 13 37
sophienhof@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=363
Im freistehenden Glockenstuhl befinden sich zwei Glocken.
Der westliche Eingang der Kirche ist vermauert. An der Wand sind Grabtafeln aus dem 19. Jahrhundert angebracht.
Das Grundstück mit großem Garten und Pfarrhaus liegt am Ortsrand.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Neugotik
Neben dem Friedhof steht auf einer Wiesenfläche ein Backofen. Hier wird zu besonderen Anlässen und Festen Brot gebacken.
Am Ortsrand in Nähe der Peene liegt der Schafstall umgeben von Rasenflächen, Bäumen und Sträuchern. In dem Gebäude hielten sich aber niemals Schafe auf. Es wurde 1982/1983 nach ungarischem Vorbild als Kultur- und Gästehaus gebaut. Das originelle Gebäude steht auch jetzt mit 56 Plätzen für Feiern bereit. Im Sommerhalbjahr kann das Gartengelände genutzt werden. Auf Wunsch werden regionale Speisen angeboten.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Putzbau
Öffnungszeiten:
ganzjährig geöffnet nach telefonischer Absprache
Kontakt:
Frau Jürgens
17121 Sophienhof
Telefon: 039998/ 1 04 75
Zwischen den Orten Alt Plestlin und Sophienhof steht der historische Wegweiserstein direkt an der Straße.
Die Flächen mit Trauerweiden, Sträuchern und Wiesenflächen um den großen Dorfteich haben parkartigen Charakter. Sitzbänke laden zum Verweilen ein.
Die Peene wird nicht nur für Wasserwanderungen genutzt. Auf Grund der Breite des Flusses sind auch wirtschaftliche Transporte mit Frachtschiffen möglich.
Der gepflegte Rastplatz liegt reizvoll an der Peene. Gegenüber befindet sich das Naturschutzgebiet "Schwingetal und Peenewiesen bei Trantow" mit alten Torfstichen, Feuchtwiesen und Weidengebüschen.