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Sommersdorf

Der Ort wurde 1222 erstmalig schriftlich erwähnt. Bis zum 30jährigen Krieg gehörte er zum Besitz des Klosters in Verchen. In den folgenden Jahrhunderten wurde im Ort Gutswirtschaft betrieben. Um 1930 sind die Ländereien an Siedler aufgeteilt worden. Sommersdorf liegt direkt am Kummerower See und bietet Angel-, Bade- und Surfmöglichkeiten. Für Radwanderer wird der Rundwanderweg um den Kummerower See empfohlen.

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Stadtinformation Demmin
Bahnhofstraße 23a
17109 Demmin
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di und Do 13.00-15.30 fon: 0 39 98-22 50 77
fax: 0 39 98-22 50 77
mail: info@demmin.de
hp: http://www.demmin.de

Kirche Sommersdorf

Die turmlose Feldsteinkirche mit östlichem Fachwerkgiebel ist um 1700 erbaut worden. Der Westgiebel ist jünger (um 1900). Im Altaraufsatz befinden sich Figuren eines Schnitzaltars in einem erneuerten Schrein und eine Mondsichelmadonna, die von vier weiblichen Heiligen umgeben ist. Die hölzerne Kanzel ist mit reichhaltigem Schnitzwerk versehen (um 1600). Die zwei Glocken befinden sich in einem hölzernen Glockenstuhl.

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Kummerow, Pfarrerin Christa Heinke
17139 Kummerow, Dorfstraße 35
Telefon: 039952/ 22 60
Telefax: 039952/ 22 60
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=256

Mauerwerk

Das unregelmäßige Mauerwerk zeigt Feldsteine und Backsteine im Klosterformat. Vermutlich war der Bau im 30jährigen Krieg zerstört und nachfolgend in einfacher Bauweise wieder errichtet worden.

Gutshaus Sommersdorf

Das Gutshaus von Sommersdorf befindet sich in Gemeindeeigentum. Das Gebäude konnte restauriert werden. Jetzt befinden sich Wohnungen in dem Gebäude. Der Festsaal kann germietet werden und für die Gaststätte wird noch ein Betreiber gesucht. Der klar gegliederte Putzbau mit Mittelrisalit, kleinem Dreiecksgiebel, Uhrturm und zwei Seitenflügeln belebt das Gutsensemble wieder. Vor dem Gebäude liegt die Auffahrt und der Hof ist traditionell mit Kopfsteinen gepflastert. Der sich anschließende Park ist gepflegt und öffentlich zugänglich. Im Haus befindet sich das Info-Büro des Lichterfestes.

Kontakt:
Bürgermeister Gerd Müller
17111 Sommersdorf
Telefon: 01628662981 oder 039952/2556

Park

Am Gutshaus erstreckt sich der große, gepflegte Park mit Altholzbeständen und einem Spielplatz. Der Park ist öffentlich zugänglich.

Stallgebäude (Feuerwehr)

In dem großen Wirtschaftsgebäude am Gutshof befinden sich Wohnungen und die Räume für die Freiwillige Feuerwehr.

Wasserturm

Auf der Spitze des Zeltdaches vom Sommersdorfer Wasserturm befindet sich ein Storchenhorst.

Kummerower See

Vom Weg zur Bungalowsiedlung gibt es einen weiten Ausblick über den See bis hin zu den Höhen der Mecklenburgischen Schweiz auf der gegenüberliegenden Seite.

Campingplatz Sommersdorf am Kummerower See

Direkt am Kummerower See liegt der sehr gut ausgestattete Campingplatz in ruhiger Lage mit Platz für 74 Wohnmobile, Wohnanhänger oder zum Zelten sowie 35 Dauerstellplätzen. Außerhalb des Campingplatzes befinden sich 24 Wohnmobil-Stellplätze.

Öffnungszeiten:
ganzjährig geöffnet

Kontakt:
Campingpark Sommersdorf, Wolfgang Neumann (0171/ 2 61 02 50)
Am Kummerower See
17111 Sommersdorf
Telefon: 039952/ 29 73
Telefax: 039952/ 29 74
sommersdorf@campingtour-mv.de
http://www.campingtour-mv.de

Badestrand

Zwischen der Bungalowsiedlung und dem Campingplatz liegt der Badestrand von Sommersdorf mit kleinem Hafen.

Lichterfest rund um den Kummerower See

Das große Fest findet jährlich am letzten Juliwochenende an drei Tagen statt. Die Organisation des großen Spektakels obliegt dem Förderverein Lichterfest e.V. An dem Fest beteiligen sich die am Kummerower See liegenden Orte. Sponsoren unterstützen das Vorhaben, das vielfältige Aktionen anbietet.

Kontakt:
Dorfstraße 24
17111 Sommersdorf
Telefon: 039952/ 2 37 87
Telefax: 039952/ 2 37 91
http://www.lichterfest-mv.de

Eiszeitroute

Der thematische Weg zur Eiszeit und ihren Hinterlassenschaften in der mecklenburgischen Landschaft führt an interessanten Orten vorbei. Die Informationstafel gibt Auskunft über die Entstehung des Kummerower Sees, der sich aus einem alten Tunneltal gebildet hat. Dieses entstand während des Pommerschen Stadiums der lezten Eiszeit vor ca. 16.000 Jahren. Die Schmelzwasser durchdrangen den Gletscher durch Risse oder Spalten und sammelten sich unter diesem. Unter großem Druck strömten die Wassermassen zum Eisrand hin und spülten dabei den tunnelartigen Abfluss aus.

Kontakt:
17111 Sommersdorf
http://www.eiszeitgeopark.de

Birkenallee

Eine Allee, bestehend aus jungen und alten Birken, führt nach Sommersdorf.

Schwarzpappel

Am Weg zur Bungalowsiedlung steht die Schwarzpappel auf freiem Feld und ist weithin sichtbar. Ihr Stammumfang beträgt mehr als 7 m. Die Schwarzpappel war Baum des Jahres 2006. Diese Baumart gehört zu den gefährdeten Baumarten, da natürliche Flussauen als Lebensraum selten geworden sind. Die verstärkte Anpflanzung von nichteinheimischen Pappelarten und deren Kreuzungen verdrängte die Schwarzpappel außerdem.

Bachtal

Der Mühlenbach fließt in schnellem Lauf in einem kleinen Tal, das mit Schwarzerlen bestanden ist, dem Kummerower See zu.

Sommersdorfer-Borrentiner Os

Der mit Kiefern bestandene Oszug erhebt sich bahndammähnlich in der Landschaft. Entstanden war der Os während des Pommerschen Stadiums der letzten Eiszeit vor ca. 16.000 Jahren. Mit dem Schmelzen der Gletscher bildeten sich unter diesen Tunnel, die im Laufe der Zeit mit Sanden und Geröllen verstopften. Nachdem die Gletscher vollständig abgetaut waren, blieben diese kiesigen schmalen Erhebungen in der Landschaft zurück. Häufig fielen sie dem Kiesabbau zum Opfer. Heute sind sie in Mecklenburg-Vorpommern als Geotope geschützt.

Maler, Grafiker und Glasmaler Thomas Kuzio

Thomas Kuzio arbeitet als Maler, Grafiker und Glasmaler. Sein Schaffen konzentriert sich auf Glasmalerei als Kunst im Raum. Für zahlreiche Kirchen und öffentliche Gebäude fertigte er gemalte Glasfenster an. Seit 1998 lebt der Künstler in Neu-Sommersdorf in der Nähe des Kummerower Sees.

Kontakt:
Thomas Kuzio
Neu-Sommersdorf 1
17111 Sommersdorf
Telefon: 039952/ 24 23
Telefax: 039952/ 27 88
thomas.kuzio@gmx.de
http://www.thomaskuzio.de