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Sassen

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Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Stadtinformation Demmin
Bahnhofstraße 23a
17109 Demmin
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 fon: 03998/ 22 50 77
fax: 03998/ 22 50 77
mail: info@demmin.de
hp: http://www.demmin.de

Dorfkirche Sassen

Der Feldsteinchor aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste Bauteil der Kirche. Ungefähr 200 Jahre später wurde das Kirchenschiff mit Backstein errichtet. Der östliche Blendengiebel, Fenster- und Pfortenrahmungen sind mit Backstein gemauert, wobei die Stabprofile glasierte Steine enthalten. An der Nordseite sind Reste eines Kleeblattbogenfrieses aus Terrakottaplatten zu finden.

Öffnungszeiten:
Zur Kirchenbesichtigung im ehemaligen Pfarrhaus gegenüber melden.

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Gülzowshof, Pfarrer Dr. Bernd Magedanz
17121 Düvier OT Gülzowshof, Dorfstraße 49
Telefon: 039998/ 1 72 51
Telefax: 039998/ 3 13 98
guelzowshof@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=250

Innenraum

Innen ist der Raum flachgedeckt, ein Gewölbebau war vorgesehen. Im Chor sind Reste von Wandmalereien, an der Südseite eine noch nicht gedeutete Szene, die später gemalt wurde. Die übermalte Tauffünte aus gotländischem Kalkstein stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Orgel und Empore

Friedrich A. Memel aus Stralsund fertigte die Orgel 1885 an. Die Empore auf gedrehten Säulen stammt aus der Zeit um 1700.

Glasmalerei

Die Glasmalerei fertigte der Glasmaler Ferdinand Müller aus Quedlinburg an. Dargestellt werden im mittleren Chorfenster Christus als guter Hirte, an den Seiten die Brustbilder der Apostel Petrus und Paulus. Die übrigen Flächen sind mit ornamentalem Blatt- und Rankenwerk gestaltet.

Glockenstuhl

In dem hölzernen Glockenstuhl hängt eine Bronze-Glocke von 1497.

Grabstelen

Auf dem Friedhof sind Grabstelen des 18. und 19. Jahrhunderts an einem Ort zusammengestellt.

Evangelisches Landschulheim Sassen

Das ehemalige Bauerngehöft liegt zwischen Sassen und Pustow in einer leicht hügeligen Acker- und Weidelandschaft. In der Nähe befinden sich das Naturschutzgebiet "Schwingetal und Peenewiesen bei Trantow" und das Mischwaldgebiet "Poggendorfer Forst". Im Landschulheim gibt es eine Wetterwarte, ein Agrarmuseum und eigene Tiere. Ausreichend Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten bieten der Spiel- und Sportplatz, Tischtennisplatten und eine Rollschuhbahn.

Kontakt:
Frau Schindel
Zum Schwingetal 16
17121 Sassen
Telefon: 039998/ 1 06 24
Telefax: 039998/ 3 03 19
schullandheim-sassen@kirche-loitz.de
http://www.schullandheim-sassen.de

Großsteingrab

Im Poggendorfer Forst, in dem nördlich von Sassen gelegenen schmalen Waldgebiet, befinden sich sieben Großsteingräber. Davon sind allerdings drei stark zerstört. Das vorgestellte Großsteingrab, ein Ganggrab, war 1969 von Dr. E. Schuldt untersucht worden. Es liegt in Nähe des Waldrandes. Von Sassen gelangt man über den Feldweg zum Wald und läuft dann den Hauptweg weiter. Für das Bodendenkmal gibt es keine Informationstafel.

Naturschutzgebiet Schwingetal und Peenewiesen

Das 580 ha große Gebiet steht seit 1990 unter Schutz. Es umfasst den naturbelassenen Verlauf des Schwinge-Baches und die Peeneniederung mit alten Torfstichen. Ein Teil des Pustow-Damerower Oszuges liegt im Nordosten des Schutzgebietes und wird von der Schwinge durchquert. Der Bach hat mäandrierende Abschnitte mit Prall- und Gleithängen und fließt im mittleren Teil durch ein 10 bis 25 m tiefes Tal. Hangquellen und Hangquellmoore versorgen das Gewässer. Das Peenegebiet ist durch talrandbegleitende Quellkuppen, größtenteils ausgetorfte Durchströmungsmoorbereiche und schmale Überflutungsmoorbereiche charakterisiert. Das Gebiet wird von öffentlichen Wegen durchschnitten. Wanderwege sind nicht vorhanden.