Eine erste schriftliche Erwähnung des Ortes ist von 1248 bekannt. Aber besiedelt war das Gebiet schon in davor liegenden Zeiten. Darauf weisen Ausgrabungen hin, bei denen ein großes slawisches Gräberfeld gefunden wurde. Das Rittergut Sanzkow befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Familie Podewil (1515-1861). Bis zur Enteignung 1945 gehörte es dann Familie Hecht. Sanzkow war am Kriegsende von Soldaten der Russischen Armee besetzt. Die Kollektivierung der Landwirtschaft begann 1955 mit der Gründung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft.
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Die Kirche liegt am Ortsrand und ist von Linden- und Ahorn-Bäumen umgeben. Die ursprünglich mittelalterliche Kirche ist mehrfach verändert worden. Der östliche Blendengiebel mit einer Dreifenstergruppe in rundbogiger Blende ist um 1300 erbaut worden. Die Westfassade in Backstein und der Fachwerk-Dachturm stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts. Die Holzgestaltung im Inneren wurde im 19. Jahrhundert in neugotischer Formgebung vorgenommen. Viel älter ist dagegen die Kalksteintaufe mit Blendengliederung aus dem 13. Jahrhundert.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Romanik, Gotik, Neugotik
Auf dem Friedhof sind alte Grabstelen in zwei Reihen wieder aufgestellt.