Erstmals wurde Plötz 1249 genannt. Die Besitzer des Gutes wechselten im Lauf der Zeit häufig (Familien von Spekin, Maltzahn, Mardefeld, Ramin und Heyden). Von der Gutsanlage blieben das Gutshaus, der Park und Katenhäuser mit besonderer Bauweise erhalten. Die Kapelle und die ehemalige Schule befinden sich in der Ortsmitte.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Die Kirche mit Friedhof steht in der Ortsmitte. Gegenüber befindet sich die ehemalige Dorfschule mit dem Bismarckgedenkstein im Vorgarten. Die Kirche war um 1500 als Feldsteinbau mit halbrundem Ostschluss errichtet worden. Bauliche Veränderungen fanden 1841statt, als der Backsteinturm und die Fenster neuromanisch gestaltet wurden. Die Orgel stellte B. Grüneberg aus Stettin 1881 her. Die alte Glocke war um 1500 gegossen worden.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Neuromanik
Öffnungszeiten:
Der Kirchenschlüssel ist bei Frau Elfriede Mai erhältlich.
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Kartlow, Pfarrer Reinhard Kuhl
17129 Kartlow, Dorfstraße 14
Telefon: 039999/ 7 02 55
Telefax: 039999/ 7 04 05
kartlow-voelschow@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=253
Das besondere Mauerwerk der Kirche besteht aus Feldsteinen und Backstein als Schmuckelement. Dem Mörtel für die Fugen wurden Steinsplitter beigegeben.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein
Bevor die Familie von Heyden das Gut 1820 übernahm, wechselten die Besitzer häufig. Es gehörte den Familien von Appeldorn, von Speckin, von Lepell, von Maltzahn, von Mardefeld, von Kirchbach, von Ramin und von Trebra. Das zweigeschossige Herrenhaus war von 1850 bis 1855 erbaut worden. Das Gebäude mit einem quadratischen viergeschossigen Treppenturm und Nebenflügel war im Tudorstil errichtet worden. Bis zur Enteignung 1945 lebte die Familie von Heyden hier. Das Gutshaus, das seit 1980 leerstand, wird seit 2004 restauriert. Nachkommen der Familie von Heyden wollen hier wieder einziehen.
Baustil/Bauweise: Putzbau, Neugotik
Die Strukturen des ehemaligen Parks sind nicht mehr erkennbar. Aber einige alte Baumriesen blieben auf dem Gelände erhalten, wie z.B. eine Stieleiche, ein Naturdenkmal.
Die Familie von Heyden besaß das Gut über einhundert Jahre. Die von einem schmiedeeisernen Zaun eingefasste Familien-Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof.
Die Katen stehen entlang der Dorfstraße. Einige von ihnen zeigen noch das originale Mauerwerk mit besonderer Gestaltung. Verwendet wurden große und kleine gebrochene Feldsteine, die in regelmäßige Felder von Backstein geordnet wurden.
Kontakt:
Dorfstraße 19
17129 Plötz
Auf dem Gelände des Parks steht in Gutshausnähe eine Blutbuche. Auch dieser Baum fällt durch seine Größe auf.