Die kleine Stadt am Peenestrom gehört seit vielen Jahrhunderten zu Pommern. Eine slawische Siedlung befand sich einst am linken Ufer der Peene. Später stand hier eine Burg pommerscher Fürsten und nachfolgend ein herzogliches Schloss. Im Jahre 1242 erhielt Loitz das Lübische Stadtrecht durch den Ritter Detlef von Gadebusch. Die Altstadt ist auf ovalem Grundriss mit einem gitterförmigen Straßennetz angelegt. Die mittelalterlichen Fachwerkhäuser sind zum Teil saniert. Von der ehemaligen Stadtbefestigung mit vier Stadttoren blieben die Wallanlagen und ein Stadttor erhalten. Das 1556/1557 erbaute Renaissanceschloss wurde nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg nicht wieder aufgebaut. Die Bezeichnung des Ortes kommt aus dem Slawischen und bedeutet "Elchort".
Homepage: http://www.loitz.de
Freizeitangebote:
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Loitz Lange Straße 83 17121 Loitz |
fon: 039998/ 1 53 12 fax: 039998/ 1 53 20 mail: stadtverwaltung@loitz.de hp: http://www.loitz.de |
|
Schon von weitem ist der 46 m hohe Turm der Kirche zu sehen. Die dreischiffige zum Teil verputzte Hallenkirche aus Feld- und Backstein hat einen großen, quadratischen Westturm. Ursprünglich im 13. Jahrhundert angelegt, wurde der Bau im 17. und 19. Jahrhundert wesentlich verändert. Die Sterngewölbe des Mittelschiffes stammen aus dem 15. Jahrhundert. Um 1600 erfolgte der Bau der östlichen Joche mit rundbogigen Arkaden und Gewölben. Der Turm wurde 1621 ausgebaut und zu Beginn des 19. Jahrhunderts neu gemauert. Er erhielt eine glockenförmige Haube mit Laterne. Von 1809 bis 1811 fanden umfassende Erneuerungen unter Leitung von Johann Gottfried Qistorp statt. Er fertigte einen Entwurf für die Kanzel an und veränderte den Altar zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Schnitzfiguren entstammen dem um 1725 erstellten Altaraufsatz von Elias Keßler. Die Orgel von 1941 ist ein Werk der Lübecker Firma Kemper. Die farbliche Gestaltung im Inneren wurde um 1990 erneuert. Der Kirchenraum zeichnet sich durch helle und freundliche Farben aus.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Putzbau
Öffnungszeiten:
Die Kirche ist täglich geöffnet.
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Loitz I, Superintendent Bernd-Ulrich Gienke
Marktstraße 166
17121 Loitz
Telefon: 039998/ 3 03 10
Telefax: 039998/ 3 03 19
loitz@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirche-loitz.de
In der Kirche steht eine spätromanische Taufe mit vier plastischen Köpfen aus dem 12. Jahrhundert.
Baustil/Bauweise: Romanik
Ursprünglich stand an dieser Stelle die mit hohem schlankem Turm erbaute Kapelle St. Jürgen des Georgenhospitals. 1619 wurde dann die Begräbniskapelle neu errichtet. Die Fenster sind 1857 bei Umbauarbeiten im neugotischen Stil gestaltet worden, nachdem die Kapelle während der Franzosenzeit 1807 als Pulvermagazin diente. Seit den Erneuerungsarbeiten von 1953 wird die Kapelle als Lutherkirche bezeichnet.
Baustil/Bauweise: Putzbau
Kontakt:
Evangelische Kirchgemeinde Loitz, Pastor Bern-Ulrich Gienke
Marktstraße 166
17121 Loitz
Telefon: 039998/ 3 03 10
Telefax: 039998/ 3 03 19
loitz@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirche-loitz.de
Die Lutherkirche diente einst verschiedenen Zwecken und bauliche Veränderungen fanden statt. Erhalten blieb das Renaissanceportal aus der Erbauungszeit als schmückendes Detail an dem schlichten Bauwerk.
Baustil/Bauweise: Renaissance
Die im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen errichtete Kapelle zählt zu den ältesten Gebäuden von Loitz. Nach 1653 war hier zeitweilig das Rathaus untergebracht, später diente die ehemalige Kapelle als Wohnhaus. Leider wurden noch keine Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Das für die Stadt Loitz kulturhistorisch bedeutsame Gebäude steht bedauerlicherweise leer.
Baustil/Bauweise: Feldstein
Kontakt:
Heilgeiststraße 194
17121 Loitz
Das Pfarrhaus war 1785 errichtet worden, als die Schweden in Vorpommern regierten. Erneuerungsarbeiten fanden 1907 und 2001-2003 statt. Das Haus hat ein hohes Mansarddach mit drei Gaubenfenstern nach Süden. Das Pfarrgrundstück wird nach Westen von der Stadtmauer begrenzt. Eine Gedenktafel erinnert an den Loitzer Superintendenten Carl Winter. Er hatte sich am Ende des 2. Weltkrieges unter Einsatz seines Lebens für eine kampflose Übergabe der Stadt eingesetzt.
Baustil/Bauweise: Putzbau
Kontakt:
Markstraße 166
17121 Loitz
Eine große Linde und restaurierte Häuser mit altersgerechten Wohnungen charakterisieren den Kirchhof.
Das Rathaus steht am neu gestalteten Marktplatz. Der zweigeschossige Putzbau mit Mansarddach und Mittelrisalit war 1787 erbaut worden. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude restauriert und erhielt 1878 eine Putzfassade. Im Foyer des Rathauses können Ausstellungen besichtigt werden.
Baustil/Bauweise: Putzbau, Barock, Klassizismus
Kontakt:
Markt
17121 Loitz
Der Marktplatz ist neu gestaltet und wird von restaurierten Häusern umringt.
Einst befand sich hier in der Nähe der Peene das Renaissance-Schloss der Herzogin Sophie. Es war 1701 bei dem Stadtbrand völlig zerstört und nicht wieder errichtet worden. An diesem Ort entstand ungefähr zweihundert Jahre später das Bahnhofsgebäude von Loitz (1906). Seit dem Frühjahr 2006 ist der neue Hafen für Sportboote eröffnet worden. Personen-, Haus-, Sportboote und Kanus können hier anlegen. Duschen und Toiletten sind vorhanden. Von hier aus bietet sich ein Rundgang durch die Altstadt mit einem Spaziergang entlang der Stadtmauer an.
Im Altstadtgebiet in Nähe des Hafens sind einige Fachwerkhäuser restauriert.
Baustil/Bauweise: Fachwerk
Eine kleine Holztafel an der Eingangstür weist auf das ehemalige Amtshaus hin. Dieses wurde 1706 aus Steinen des abgebrannten Schlosses von Loitz errichtet. Der Loitzer Amtshauptmann hatte während der Schwedenzeit hier seinen Sitz.
Kontakt:
Peenestraße
17121 Loitz
Die sehenswerten Speichergebäude sind am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet worden, als der Handel im Hafen an der Peene noch eine wirtschaftliche Bedeutung besaß. Jetzt sind in dem Fachwerkspeicher geeignete Wohnungen für ältere Menschen eingerichtet.
Baustil/Bauweise: Backstein, Fachwerk
Das erhaltenswerte Fachwerk an einem alten Speicher in der Mühlenstraße wartet noch auf Pflege.
Baustil/Bauweise: Fachwerk
Das Steintor entstand 1325 als Teil der Stadtbefestigung. Es ist das Einzige von vier ehemaligen Stadttoren, das erhalten blieb. Der obere Abschnitt wurde beim großen Stadtbrand 1701 zerstört und wieder neu aufgebaut. Das Tor diente als Gefängnis und später als Wohnung. Fragmente der alten Stadtmauer findet man heute noch rechts und links des Tores. In vielen freiwilligen Einsätzen konnte das Stadttor restauriert und 1886 als Galerie eröffnet werden. In den Räumen wird die Geschichte der Stadt Loitz im Wandel der Zeit vorgestellt.
Öffnungszeiten:
Führungen auf Anfrage
Kontakt:
Frau Pollesch, Stadtverwaltung Loitz
Lange Straße 83
17121 Loitz
Telefon: 039998/ 1 53 10
amtpeenetalloitz@loitz.de
http://www.loitz.de
An der Stadtmauer befindet sich ein kleiner Ruheplatz mit Bank und Rosensträuchern.
Baustil/Bauweise: Feldstein
Der Ibitzbach fließt an der Stadtmauer entlang und mündet in die Peene. Er diente früher einschließlich der befestigten Mauern mit den Stadttoren zur Sicherung der Stadt.
Der Park lädt zum Spazierengehen und Verweilen ein. Auf der Parkbühne finden vielfältige Veranstaltungen statt. Ein von den Loitzer Einwohnern aufgestellter Gedenkstein erinnert an die 100-jährige Zugehörigkeit zu Preußen.
Die schmale Brücke ist die älteste und noch funktionstüchtige Drehbrücke Europas.
Die Ufer der Peene sind von Schilfröhrichten und Weidengebüschen gesäumt. Gern finden sich hier Angler ein.
Die Tour wird auf der Peene vom Wasserwanderrastplatz aus in der Hansestadt Demmin nach Jarmen fortgesetzt. Die Streckenlänge beträgt ca. 35 Fließkilometer. Dabei geht es auf der gesamten Strecke an zahlreichen Torfstichen und Sumpfgebieten mit vielerlei Arten Seerosen und dem für Feuchtwiesen typischen Baum- und Tierbestand vorbei. Einfahrten in die alten Torfstiche sowie Schilfgürtel prägen das Bild des abwechslungsreichen Ufers. Einige der Torfstiche werden durch Fischer bewirtschaftet, sollten aber im Interesse des Naturschutzes von Wasserwanderern nicht befahren werden. Die Führer größerer Boote beachten bitte in der Hansestadt die Durchfahrtshöhen der Kahldenbrücke mit 1,80 m, der Meyenkrebsbrücke mit 4,50 m und der Eisenbahnbrücke mit 5,40 m sowie der Drehbrücke in Loitz mit 1,75 m. Die Öffnungszeiten der Kahldenbrücke in Demmin und der Drehbrücke in Loitz sind durch Aushang an den Brücken bekanntgegeben. Anlegemöglichkeiten zur Rast bzw. für Stadt- oder Ortsbesichtigungen bestehen bei Pensin, Rustow, Zeitlow, Sophienhof und an den Bollwerken in Loitz und Jarmen. Ein ausgebauter Wasserwanderrastplatz befindet sich in Alt Plestlin. Nach dem Aufenthalt in Jarmen könnte die Fahrt auf der Peene über Anklam bis zum Peenestrom und dem Achterwasser oder auch bis zur Ostsee fortgesetzt werden.
Länge: 35 km,
Wasserwanderrastplätze und Anlegemöglichkeiten:
Demmin, Loitz, Sophienhof, Alt Plestlin, Jarmen
Kontakt:
Stadtinformation Loitz
Lange Straße 83
17121 Loitz
Telefon: 039998/ 1 53 12
Telefax: 039998/ 1 53 12
tourismus@loitz.de
http://www.loitz.de
Peene und Kanäle bei Loitz
Wichtigste Fischarten:
Plötze, Karauschen, Bleie, Aale, Zander, Schleie, Karpfen, Barsche, Hechte, Rotfedern
Bootsverleih zum Angeln:
Loitzer Heimatverein, Karin Heymann, Lange Reihe 42, 17121 Loitz, 039998/ 12264,
Bootsverein „Glashütte am Kanal“, Karl-Heinz Längert, 039998/ 10362,
Bootsverein „Frohnergasse“, Familie Lindhorst, 039998/ 13809
Ausgabestelle für Erlaubnisscheine:
Adler-Drogerie Richter, Goethestraße 5, 17121 Loitz, 039998/ 10272
Kontakt:
Stadtinformation Loitz
Lange Straße 83
17121 Loitz
Telefon: 039998/ 1 53 12
Telefax: 039998/ 1 53 20
Verwaltung@loitz.de
http://www.loitz.de