Der Ort liegt in einer hügeligen Landschaft an der Bachniederung des Augrabens. Ein Burgwall weist auf die Besiedelung von Slawen hin. Rellin, die slawische Siedlung, wurde 1283 erstmals schriftlich erwähnt, als sie sich im Besitz des Bischofs Herman zu Camin befand. In Lindenberg lebten die deutschen Bauern. Beide Orte wurden 1584 zusammengelegt und Lindenberg genannt.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Am Ende des 16. Jahrhunderts war die Feldsteinkirche aus einem älteren Vorgängerbau neu errichtet worden. Der Turm brannte 1920 ab und nur das Feldsteinuntergeschoss blieb erhalten. Die Kirchgemeinde bemüht sich jetzt um Spenden für eine Neuerrichtung des Turmes.
Baustil/Bauweise: Feldstein
Öffnungszeiten:
Der Schlüssel für die Kirche kann im Pfarrhaus abgeholt werden.
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Hohenbollentin, Pfarrerin Else Bernds-Fischer
17091 Altenhagen, Dorfstraße 39
Telefon: 039996-7 02 79
Telefax: 039996-7 91 35
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=224
Der Altaraufsatz mit Altarschranken stammt von 1650 und wird mit gedrehten weinlaubumrankenden Säulen geschmückt.
Die Kanzel, getragen von einer Mosesfigur, und das Pfarrgestühl sind in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angefertigt worden. Die Orgel stammt von dem Stettiner Orgelbauer B. Grüneberg, der diese 1867 baute.
Bei der Restaurierung von 1955/1956 konnten die übertünchten Wandmalereien, datiert mit 1709, freigelegt werden. Dargestellt werden biblische Szenen, die mit architektonischen Schmuckelementen gerahmt sind.
Das eingeschossige Pfarrhaus mit Krüppelwalmdach war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Fachwerkbau errichtet worden. Es ist von einem Garten mit altem Baumbestand umgeben.
Baustil/Bauweise: Fachwerk
Kontakt:
Dorfstraße 82
17111 Lindenberg
Im 8./9. Jahrhundert stand hier eine slawische Burganlage. Ökonomierat Daniel Friedrich Maaß aus Alt Kentzlin befasste sich von 1829 bis 1864 mit vorgeschichtlichen und mittelalterlichen Funden Pommerns. In dem Graben der ehemaligen Burganlage konnte er elf Gefäße sowie eiserne Waffen, Kriegsmesser, Beile, Schwerter und Speerspitzen bergen.
Am Ortsrand erhebt sich ein hoher Hügel an der Augrabenniederung, Schlossberg genannt. Das einst darauf stehende Schloss stürzte 1724 ein.
Am Ortsrand erhebt sich ein hoher Hügel an der Augrabenniederung. Hier befand sich im 8./9. Jahrhundert eine slawische Burganlage.
Die frühdeutsche Turmhügelburg mit Außenwall und Vorburg liegt direkt an der Straße nach Hasseldorf.