Das ehemalige Gutsdorf war 1249 erstmalig urkundlich unter der Bezeichnung "Crucowe" erwähnt worden. Das Ortsbild zeigt die Entwicklung vom Gutsdorf zum modernen Agrardorf. Die Katenhäuser, die zur eingegangenen Gutsanlage gehörten, stehen beidseits der Straße. Neubauernhäuser widerspiegeln die Zeit der Bodenreform. Die Neubaublöcke, die noch immer befremdlich im dörflichen Ortsbild erscheinen, erinnern an die Zeiten der sozialistischen Landwirtschaft.
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Von der Gutsanlage mit Schloss, erbaut 1884, ist nichts mehr erkennbar. Das Schloss brannte 1948 ab und die Wirtschaftsgebäude verfielen. Geblieben sind alte Baumriesen, die zu einer von Joseph Peter Lenné entworfenen Parkanlage gehören.
Das Großsteingrab bei Kruckow liegt direkt an der B110. Eine Rast ist hier möglich, da ein kleiner Parkplatz vorhanden ist.
Über die Bedeutung des Kreuzes aus Muschelkalk aus der Zeit des späten Mittelalters ist nichts bekannt. Vielleicht fand hier ein Mord statt? Ein mittelalterlicher Sühnestein kann vermutet werden. Häufig ließen die Mörder als Zeichen der Sühne Steine oder auch Kreuze am Tatort errichten. Das von Fliederbüschen umgebene Steinkreuz von 2 m Höhe steht am Ortsausgang von Kruckow in Richtung Schmarsow am letzten Wohn-Grundstück etwas von der Straße entfernt am Gartenrand.