Der Ort war 1304 erstmals schriftlich erwähnt worden. Im 30jährigen Krieg war Kletzin völlig zerstört und abgebrannt. Doch der Ort entstand wieder, allerdings über einen langen Zeitraum hin, denn fast alle Menschen waren umgekommen. Es herrschten Krankheiten und Hungersnot. 1715 pachtete Komtesse Reinschild das Gut. 1741 gehörte es dem Grafen Küssow und 1812 dem Herrn von Glöden. Als die Gutsbesitzerfamilie Duty Kletzin erwarb, wurde eine neue Schule gebaut. Ungefähr einhundert Jahre später wird das Gut aufgesiedelt. Noch heute ist die Anlage als Angerdorf erkennbar. Kletzin vergrößerte sich im Laufe der Zeit. Jetzt wird ein Teil des Ortes durch mehrere große Plattenbauten und Stallkomplexe, zum Teil leerstehend, geprägt. Dörfliche Ansichten vermitteln die Kirche mit Friedhof und der große Dorfteich in der Ortsmitte.
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Der rechteckige Feldsteinbau ist mit Putzgliederungen versehen und trägt einen verbretterten Dachturm. Der Giebel ist mit Backsteinen gemauert. Die Orgel von 1860 war von J. A. Mehmel aus Stralsund angefertigt worden.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Sophienhof, Pfarrer Andreas Zander
17121 Sophienhof, Teichstraße 23
Telefon: 039998/ 1 08 83
Telefax: 039998/ 3 13 37
sophienhof@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=363
In der Mitte von Kletzin blieb der Anger mit großem Dorfteich erhalten. Dieser wird von modernisierten oder im alten Baustil erhaltenen Bauernhäusern umringt.