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Kartlow

Eine erste Urkunde war 1245 ausgestellt worden. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts werden die Heydens mit Kartlow belehnt. Sie waren aber schon 1292 genannt und besaßen die Kartlower Gutsländereien bis 1945.

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Stadtinformation Demmin
Bahnhofstraße 23a
17109 Demmin
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 fon: 03998/ 22 50 77
fax: 03998/ 22 50 77
mail: info@demmin.de
hp: http://www.demmin.de

Kirche Kartlow

Der quadratische Feldsteinchor aus der Mitte des 13. Jahrhunderts hat im Inneren ein spätgotisches Sterngewölbe. Das etwas jüngere Schiff ist ungewöhnlich groß. 1869 fanden Umbauten und Restaurierungen am Gesamtbau statt. Der neugotische Westturm mit schiefergedecktem Helm und der westliche Treppengiebel wurden 1869 errichtet.

Baustil/Bauweise: Backstein, Gotik, Neugotik

Öffnungszeiten:
Der Kirchenschlüssel ist im Pfarrhaus oder bei Pastor i.R. Gottfried Möller erhältlich. Im Sommer ist die Kirche geöffnet.

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Kartlow, Pfarrer Reinhard Kuhl
Dorfstraße 14
17129 Kartlow
Telefon: 039999/ 7 02 55
Telefax: 039999/ 7 04 05
kartlow-voelschow@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=253

Grüneberg-Orgel

Im Inneren wurde im Schiff eine Holzdecke angebracht und eine neugotische Holzausstattung vorgenommen. Die Orgel von 1870 stammt von Barnim Grüneberg, Stettin.

Baustil/Bauweise: Neugotik

Taufbecken

Das Taufbecken aus schwedischem Kalkstein stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts und ist mit Blenden in Blattform verziert.

Friedhofstor

Im schmiedeeisernen Friedhofstor mit zierlichen Schmuckforen sind die ineinander verschlungenen Anfangsbuchstaben der Familie von Heyden auf Gut Kartlow zu finden.

Pfarrhaus

Das Pfarrhaus gehört zu dem denkmalgeschützten Ensemble mit Kirche, Küsterhaus, Stall und Pfarrgarten. Eine hohe, kräftige Stieleiche, ein Naturdenkmal, steht vor dem Pfarrhaus und überragt dieses.

Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein

Schloss Kartlow

Vorbild für den Kartlower Schlossbau war das französische Renaissanceschloss Chambord. Gebaut wurde es von 1855-1860 nach Plänen des Architekten Friedrich Hitzig (1811-1881, ein Schüler Karl Friedrich Schinkels) in neugotischen Formen für Woldemar von Heyden. Mehrere übergiebelte Risalite, quadratische und achteckige Türme geben dem Gebäude die schlossartige Prägung. Eine Besonderheit stellen Wandgemälde mit Figurengruppen aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts dar. Die Familie von Heyden besaß das Kartlower Anwesen über Jahrhunderte bis 1945. Nach dem 2. Weltkrieg diente das Schloss als Schule und zu Wohnzwecken. Jetzt werden in dem restaurierten Schloss großzügig eingerichtete Ferienzimmer oder -wohnungen angeboten.

Baustil/Bauweise: Backstein, Putzbau, Neugotik

Kontakt:
Frau Dana Grams, Schloss Neetzow
17129 Kartlow
Telefon: 039721/ 56 66 66
info@schloss-neetzow.de

Lenné-Park

Der ausgedehnte Landschaftspark ist nach Plänen des Gartenarchitekten Joseph Peter Lenné (1789-1866) angelegt, der auch die Parkanlagen von Wörlitz und Sanssouci gestaltete. Ein Gewässer liegt im Mittelpunkt des Parks und wird von einer kleinen Brücke überspannt.

Bäume im Park

Der Park ist öffentlich zugänglich und weist einen interessanten Altholz-Baumbestand auf, wie z.B. Blutbuche, Rotbuche, Stieleiche, Hainbuche und Eibe. Einige besonders kräftige Stieleichen und die Eibe sind Naturdenkmale. Von den Wegen, die sich durch den Park ziehen, kann man die alten Baumriesen bestaunen.

Speicher

Ebenso großzügig wie das Schloss mit der Parkanlage angelegt ist, repräsentiert sich die weiträumige Gutsanlage mit den Wirtschaftsgebäuden, die aus Feld- und Backstein errichtet sind. Die Fassaden weisen schöne Schmuckformen auf. Aber das landwirtschaftliche Treiben auf dem Hof ist längst vorbei.

Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein

Katen

Die Katen stehen beidseitig an der Dorfstraße. Einige der Häuser weisen noch die originale Bauweise aus Feld- und Backstein auf.

Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein

Lindenallee mit Meilenstein

Eine beliebte Baumart zum Bepflanzen der Alleen (hier an der Straße nach Heydenhof), die zu den Gütern führten, war die Linde.