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| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Die Kirche steht am Ortsrand. Sie war um 1860 aus behauenen Feldsteinen in neuromanischer Formgebung erbaut worden. Backstein dient als Schmuckelement. Der Saal mit dreiseitigem Chorschluss hat eine westliche Vorhalle und einen Dachreiter über dem Westgiebel. Aus der Zeit um 1300 stammt die Taufschale ohne Fuß.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein, Neuromanik
Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Jarmen-Tutow I, Pfarrer Dietmar Mahnke
17126 Jarmen, Burgstraße 16
Telefon: 039997/ 1 07 97
Telefax: 039997-88 99 01
jarmen-tutow1@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=252
Die Weihekreuze an der Außenfassade sind mit Backstein gestaltet.
Baustil/Bauweise: Backstein
Der ehemalige Gutshof ist mit Grünflächen, Laubbäumen, Spielmöglichkeiten und Sitzgruppen neu gestaltet. Auch der ehemalige Brunnen ist wieder funktionstüchtig.
Nördlich von Groß Toitin ist eine Fläche von 360 ha im Flusstal der Peene seit 1990 unter Naturschutz gestellt. Vom 18. Jahrhundert bis um 1960 wurde hier Torf gestochen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgten Umbrüche der landwirtschaftlichen Flächen mit Neuansaaten und Erweiterungen des Grabensystems. Seit ungefähr 30 Jahren ist ein großer Teil der Flächen sich selbst überlassen und die natürlich vorkommenden Arten beginnen sich wieder auszubreiten. Nur die Feuchtflächen an den Talrändern werden noch genutzt. Im Gebiet kommen seltene Pflanzen- und Insektenarten vor. Beobachtungen sind von den Talrändern möglich. Im Schutzgebiet selbst gibt es keine Wege.
Am Wanderweg von Groß Toitin zur Peene-Niederung steht eine alte Silberweide mit runder Sitzbank.
Ein überdachter Rastplatz befindet sich am Wanderweg kurz vor Kagenow.
Der kleine Badesee, nordöstlich von Groß Toitin gelegen und über Kagenow erreichbar, hat über einen Graben Verbindung zur Peene.
Achim und Curd von Heyden erhielten Groß Toitin bereits 1536 von Herzog Philipp zu Pommern als Lehen.
Groß Toitin, Stammgut der von Heyden zu Cartlow, ging mangels eines männlichen Erben im frühen 19ten Jahrhundert an die Familie von Linden. Woldemar von Heyden, der den Familienbesitz in der Region gegen Mitte des Jahrhunderts wieder erfolgreich ausdehnte, konnte Groß Toitin 1846 von Helmuth von Heyden-Linden zurück erwerben und ausbauen. Er gab 1859 auch die neuromanische Groß Toitiner Dorfkirche in Auftrag und etablierte einen neuartigen Solidarfond (‚Kuhtaler’) für die gestiegene Zahl der Tagelöhner.
Die Gutsanlage Groß Toitin mit ihren Wirtschaftsgebäuden und Teilen ihrer Landfläche ging in der Aufsiedlungszeit des frühen 20. Jahrhunderts als Erbpacht an die westfälische Familie Meiering die ihre Landwirtschaft bis zum Kriegsende in Vorpommern betrieb.
Das Gutshaus, ein typischer Vertreter der Neunfenster-Mittelrisalit-Architektur um 1850 und erhaltene Nebengebäude befinden sich nach wechselvoller Nachkriegsgeschichte heute im Privatbesitz einer Marburger Familie. Sie stehen unter Denkmalschutz.
Baustil/Bauweise: Neunfenster-Mittelrisalit-Architektur
Kontakt:
Geschäftsführerin: Juliane Freier
IMF Immobilien Management Freier GmbH
17126 Jarmen
Telefon: 06421 166466-21
Telefax: 06421 166466-11
info@toitin.de
http://www.gutshaus-grosstoitin.de/