Die urkundliche Ersterwähnung stammt aus dem Jahr 1279. Daberkow war ein altes Lehen der Familien von Blücher und von Heyden-Linden. Bei einem Brand 1816 wurden auf dem Vorwerkshof viele Gebäude zerstört. 1885 gehörte das Dorf der Klosterkammer Hannover und wurde auch 1931 noch Klostergut genannt. Frühgeschichtlich bedeutsam ist der Lurenfund aus dem Jahr 1911.
(siehe auch: Wikipedia)
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Die Kirche steht am Anger und ist von einer Feldsteinmauer mit zwei Portalen umgeben. Sehenswert ist auch eine alte Stieleiche, ein Naturdenkmal. Die Kirche war im 14. Jahrhundert unter Verwendung von Backstein errichtet worden. Der dreiseitige Chor ist eingezogen. Nach dem Brand von 1816 wurde die Kirche wiederhergestellt. Der Turm, ursprünglich als Wehrturm genutzt, erhielt einen Aufsatz aus Fachwerk. Im Kircheninneren ist eine Flachdecke angebracht. Im Kirchenschiff sind Spuren mittelalterlicher Malerei und an der Nordseite Weihekreuze zu finden.
Baustil/Bauweise: Feldstein, Backstein
Kontakt:
Evangelische Kirchengemeinde Daberkow, Pfarrerin Katrin Krüger
17111 Hohenmocker, Dorfstraße 23
Telefon: 039993-7 02 36
Telefax: 039993-7 67 06
hohenmocker@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=244
Das Portal aus dem 17. Jahrhundert hat zwei Durchlässe und einen flachen Giebel.
Baustil/Bauweise: Putzbau, Klassizismus
Das Gutshaus gehörte den Familien von Blücher, von Heyden-Linden, der Klosterkammer Hannover und verschiedenen Pächtern. Zuletzt war es an die Familie Krochert verpachtet. Hans Krochert wurde 1945 vor dem Gutshaus ermordet. Das Gutshaus wird von der Gemeinde genutzt und dient Wohnzwecken.
Baustil/Bauweise: Putzbau
Kontakt:
Nr. 51
17129 Daberkow
Luren sind große Blasinstrumente mit eigenwilliger Form. Sie stammen aus der Bronzezeit (1800-600 v.u.Z.). Ihre Fundorte liegen meist in Mooren. Die imposanten Musikinstrumente waren auf komplizierte Weise hergestellt und stellten schon zu damaliger Zeit eine Besonderheit dar. Die Bruchstücke zweier Luren waren 1911 beim Zerschlagen eines großen Findlings auf einer moorigen Wiese bei Daberkow gefunden worden. 1945 gelangten die Luren, die sich im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte befanden, nach der Beschlagnahme durch die Rote Armee in das Moskauer Puschkin-Museum. Die Kopien des Daberkower Fundes können im Kreisheimatmuseum Demmin bewundert werden. Ein Besuch wird empfohlen.