Unter der Bezeichnung „Bisladon“ wird der Ort 1178 erstmals schriftlich erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert besaßen die von Hobe den Ort und Ländereien. Letztmalig erscheint 1732 der Name von Hobe, als die verwitwete Gutsfrau einen Brief an den Demminer Bürgermeister schreibt. Im 19. Jahrhundert lebte der Gutsbesitzer Felix Graf Behr in Beestland. Legationsrat Hugold von Behr verkaufte 1909 das Rittergut an die Pommersche Ansiedlungsgesellschaft zu Stettin und die Familie zog nach Berlin. Es entstanden 39 Siedlungsstellen und es blieb ein Restgut von 318 ha. Die Einwohnerzahl stieg auf 315. Ein Reformhaus, eine Bäckerei, ein Kaufladen, eine Schmiede und eine Stellmacherei wurden errichtet. Die Windmühle wurde abgerissen. Ein gelegter Brand vernichtete 1943 drei Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Gutes. Nach dem 2. Weltkrieg schlossen sich die Bauern 1955 zu einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft zusammen.
(siehe auch: Wikipedia)
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Stadtinformation Demmin Bahnhofstraße 23a 17109 Demmin |
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 | fon: 03998/ 22 50 77 fax: 03998/ 22 50 77 mail: info@demmin.de hp: http://www.demmin.de |
Die Beestländer Kapelle war 1955/1956 mit Unterstützung ortsansässiger Bauernfamilien errichtet worden. Genutzt wird sie für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Die Bronzeglocke konnte die Gemeinde von der Schorrentiner Kirchgemeinde erwerben.
Öffnungszeiten:
Der Kirchenschlüssel ist bei Frau Lindstädt, Nr. 25, erhältlich (Telefon: 03998/ 22 23 28).
Kontakt:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Levin u. Brudersdorf, Pastorin Ute Eisenack
17159 Dargun, Levin Nr. 47, Pfarrhaus
Telefon: 039959/ 2 07 44
Telefax: 039959/ 2 07 44
levin@kirchenkreis-guestrow.de
http://www.kirchenkreis-guestrow.de/levin_brudersdorf.html
Der Friedhof war 1922 angelegt worden.
Größe 5,5 ha
Die 1910 gegründete Molkerei bestand bis 1954. Herr Krellenberg besaß das kleine Unternehmen bis 1935. Jetzt wird das Gebäude zu Wohnzwecken genutzt.
Über den „Hexenberg“, einen spätmittelalterlichen Turmhügel aus frühdeutscher Zeit, wird berichtet, dass hier 1675 eine Hexe verbrannt wurde. Das junge Mädchen Ernestine Palms hatte sich dem Ritter Bär verweigert. Er war in seinem männlichen Stolz verletzt und bezichtigte daraufhin das unschuldige Mädchen der Hexerei.
Der Förster Tiedemann aus Beestland war kein Kirchgänger. Deshalb fand er am Beestländer Hexenberg seine letzte Ruhestätte. Auch seine Frau wurde dort 1900 beigesetzt.
Das mit alten Fichten bestandene Hügelgrab liegt mitten im Acker südlich von Beestland. 1960 war es als Bodendenkmal unter Schutz gestellt worden.
Im Beestlander Forst, einen Kilometer von Beestland entfernt, erhebt sich der Hügel der ehemaligen slawischen Burganlage. Von hier aus ist ein weiter Blick in die Landschaft möglich.