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Alt Plestlin

Erstmals wurde die Siedlung 1279 erwähnt, als der Bischof zu Cammin dem Nonnenkloster in Verchen den Zehnten bestätigte. 1302 ließ der Ritter Heinrich von Wachholz eine Kapelle erbauen. Nach dem 30jährigen Krieg war die Familie Kaffenbrink bzw. Kevenbrink mit dem Besitz belehnt. 1856 brannte das Dorf völlig nieder und wurde wieder aufgebaut. Nach dem 1. Weltkrieg erbte die Familie der Freiherrn von Langen das Gut. Sie gaben sich den Doppelnamen Langen-Keffenbrink. 1930 wurde das Gut von einer Siedlungsgesellschaft aufgekauft und 1932 aufgesiedelt.
(siehe auch: Wikipedia)

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Stadtinformation Demmin
Bahnhofstraße 23a
17109 Demmin
Mo-Fr 9.00-12.00, Mo 13.00-16.00, Di u. Do 13.00-15.30 fon: 03998/ 22 50 77
fax: 03998/ 22 50 77
mail: info@demmin.de
hp: http://www.demmin.de

Kirche Alt Plestlin mit Friedhof, Feldsteinmauer und Grabstätten

Die Kirche steht in Nähe der ehemaligen Gutsanlage. Sie ist mit einer Feldsteinmauer und von Kastanien umgeben. Der Feldsteinbau unter Verwendung von Backstein ist vermutlich im 15. Jahrhundert errichtet worden. Um 1700 fanden Erneuerungen statt und der Turm erhielt einen Fachwerkaufsatz. Dieser wurde 1989 restauriert. Fenster und Eingänge sind mit Rundbögen gestaltet. Im Inneren befinden sich ein Kanzelaltar (um 1800) und Schnitzfiguren: Kruzifix um 1300, Maria und Johannes (2. Hälfte 14. Jahrhundert).

Baustil/Bauweise: Feldstein, Fachwerk

Öffnungszeiten:
Der Kirchenschlüssel ist bei Herrn Grajetzky, Dorfstraße 1, erhältlich.

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Jarmen-Tutow II, Pfarrer Sebastian Sundhaußen
17129 Tutow, Platz der Einheit 1a
Telefon: 039999-7 14 60
Telefax: 039999-7 13 80
jarmen-tutow2@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=252

Maria mit Kind

Die Schnitzfigur stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts.

Gutsanlage Alt Plestlin mit Gutshaus

Das Gebäude steht in landschaftlich reizvoller Lage am Hang zur Peeneniederung. Das stattliche Gutshaus war 1850 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaues errichtet worden. Die Wandflächen werden mit Pilastern und dreigeschossigen Mittelrisaliten gegliedert. Der Festsaal im Inneren stammt aus der Erbauungszeit und hat eine zart erscheinende Stuckdecke. Das Haus befindet sich in Privatbesitz und wird zur Zeit restauriert. Eine Pension mit Gaststätte soll im Haus eingerichtet werden. Zum Ensemble gehört ein englischer Landschaftspark. Die Wirtschaftsgebäude der Gutsanlage sind aus gebrochenem Feldstein errichtet. Fenster und Eingänge sind mit Backstein eingefasst. Die Gebäude werden nicht mehr genutzt.

Baustil/Bauweise: Putzbau, Klassizismus

Englischer Park

Der Park umgibt das Gutshaus und zieht sich bis in das Niederungsgebiet der Peene. Er war zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt worden.

Grabmal

Carl Freiherr von Langen-Keffenbrink war olympischer Reiter. Für das Pferd Hanko, das von 1920 bis 1928 mehrere internationale Siege erreichte, war eine Grabstätte im Park errichtet worden. Das Pferd überlebte den Tod des Freiherrn. Seine Frau, Freifrau Marie Louise von Langen, übernahm die Pflege des Pferdes. Als sie jedoch ein zweitesmal heiratete, starb das Pferd am Hochzeitstag. So wird berichtet.

Stieleiche

Das Naturdenkmal, eine sehr starke Stieleiche, steht am Parkteich.

Lindenallee

Die kleine Lindenallee führt in ein kleines hügeliges Waldgebiet.

Rastplatz

Für Wasserwanderer ist an der Peene bei Alt Plestlin ein ansprechender Rastplatz mit Schiffsanlegestelle eingerichtet worden.

Kontakt:
Hafenmeister Herr Sinnecker
17129 Alt Plestlin
Telefon: 0174/ 71 51 80