1270 wurde der Ort erstmals genannt. Schreibweisen waren: Beliz, Betze, Belze, Belitz. Im Altslawischen bedeutet "belu" schön. Der Personenname "Nachkomme des Bel" kann auch verwendet worden sein. Die Silben "ist, iste" (altslawisch) und "ici, ice" (westslawisch) wurden an Personennamen angefügt. Das große Gut gehörte von 1755 bis etwa 1925 der Familie von Langen. Dann diente das Gutshaus einige Jahre als Heilanstalt und zuletzt als Schule. 1931 wurde das Gut in 46 Siedlerstellen und 5 Zuwachsstellen aufgeteilt. Heute werden noch einige Gutsgebäude genutzt wie z.B. der Speicher, in dem sich jetzt ein Museum befindet.
Freizeitangebote:
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Bützow Markt 1 18246 Bützow |
Mo/Mi/Do 8.00-16.00, Di 8.00-17.30, Fr 8.00-13.00 | fon: 038461 / 5 01 20 fax: 038461 / 5 01 00 mail: info@buetzow.de hp: http://www.buetzow.de |
1831 wurde das Gutshaus gegenüber dem Standort des Vorgängerbaus errichtet. Das alte Wohnhaus brannte 1844 ab. Der neue massive, zweigeschossige Putzbau mit klassizistischen Merkmalen hat ein hohes Kellergeschoss mit Sockelgesims. Parkseitig trägt der Mittelrisalit einen Dreiecksgiebel mit Lünettenfenster. Das Walmdach ist flach ausgeführt. Die Seitenfassaden haben hervorgehobene Mittelflächen und Blendbögen. Als Architekt wird C. T. Severin oder dessen Neffe vermutet. 1959 wurde das Gutshaus als Schule umgebaut und erfüllte diese Funktion bis 2003.
Baustil/Bauweise: Klassizismus, Putzbau
Der große Backstein-Speicher ist in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet worden. Seit 2000 hat hier ein Heimatmuseum seinen Platz gefunden. In der zweiten Etage ist nach altem Vorbild eine Wohnung eingerichtet. In den übrigen Etagen werden Handwerks- und Gebrauchsgegenstände aus der Vorkriegszeit ausgestellt. Gruppen möchten sich bitte vorher anmelden. Kaffee und frischgebackener Kuchen werden angeboten.
Baustil/Bauweise: Backstein
Kontakt:
Anita Timpe
Schulstraße 48
18246 Klein Belitz
Telefon: 038466/ 2 03 77
1903 wurde das Inspektorenhaus errichtet. Der zweigeschossige neubarocke Putzbau mit flachem Walmdach hat Schmuckelemente wie umlaufende Blenden, einen Mittelrisalit und Seitenfassaden mit geschweiftem Giebel. Die Außenfassade und das Dach sind erneuert.
Baustil/Bauweise: Neobarock, Putzbau