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Tützpatz

Tützpatz ist eine typische Gutsdorfanlage mit eingeschossigen Traufhäusern aus Fachwerk und Backstein aus dem 18./19. Jahrhundert. Aber der Besucher sieht sofort, dass die schön gestalteten Wirtschaftsgebäude und Katenhäuser der Vergangenheit angehören, denn sie beginnen zu verfallen oder sind verbaut.

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Altentreptow
Rathausstraße 1
17087 Altentreptow
Mo-Do 8.00-15.30, Fr 8.0012.00 fon: 03961/ 25 51 46
fax: 03961/ 25 51 50
mail: altentreptow@t-online.de
hp: http://www.altentreptow.de

Kirche Tützpatz

Im 15. Jahrhundert war der jetzt verputzte Feldsteinbau mit gewölbtem fast quadratischem Schiff und sterngewölbtem Chor errichtet worden. Der Fachwerk-Dachturm stammt aus dem 18. Jahrhundert und die Südvorhalle von 1959. Am Südportal ist ein Teil einer Trogmühle eingemauert. Der hölzerne Kanzelaltar mit seitlichen Durchgängen und Sakristeiverschlag war in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut worden. Für die Kreuzigungsgruppe mit volkskunsthaftem Schnitzwerk wird eine Entstehungszeit am Ende des 16. Jahrhunderts angenommen. Zwei Epitaphe sind Familienmitgliedern von Maltzahn gewidmet.

Baustil/Bauweise: Feldstein

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Altenhagen, Pastor Christoph Tiede
17091 Altenhagen, Dorfstraße 39
Telefon: 039600/ 2 00 07
Telefax: 039600/ 2 01 21
altenhagen@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirche-altenhagen.de

Friedhof, Grabstelen

Eine der Stelen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit einem Fabelwesen geschmückt.

Backsteinmauer

Der Friedhof mit durchbrochener Backsteinmauer befindet sich am Dorfanger mit Teich.

Gutshaus Tützpatz

1775 übernahm Karl Friedrich von Linden Tützpatz von der Familie von Maltzahn. Er ließ 1779 einen eingeschossigen, fünfzehnachsigen Bau errichten. 1786 ging das Gutshaus durch Erbschaft an die Familie von Heyden-Linden. Nach einem Brand wurde das Haus 1908 im neubarocken Stil wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit stammen die Dachausbauten, der eingeschossige Pavillon und die Innengestaltung der Vorhalle. Das repräsentative Gebäude hat hofseitig einen zweigeschossigen, dreiachsigen Mittelrisalit mit Segmentgiebel, einachsige Seitenrisalite und ein Walmdach. Die Fassade der Parkseite ist ähnlich gestaltet. 1945 kam es zur Enteignung der Familie von Heyden-Linden, das Gutshaus wurde zunächst als Tierzuchtschule genutzt, dann als agrarökonomisches Institut. Das Wappen im Giebel wurde durch Hammer und Sichel ersetzt. In den fünfziger Jahren wurde die Anlage renoviert. Die Wirtschaftsgebäude der großen Hofanlage verfallen jetzt und das bauhistorisch wertvolle Gutshaus steht leer.

Baustil/Bauweise: Neubarock

Landschaftspark

Der Schlosspark war im 19. Jahrhundert als englischer Landschaftspark gestaltet worden, enthält aber noch barocke Grundzüge. Zu seiner Ausstattung gehören ein größerer Altholzbestand, Wiesenflächen und ein großes Gewässer.

Speicher

Der ansehnliche Backsteinbau hat eine symmetrisch gestaltete Fassade ein Vorzeigebeispiel ländlicher Architektur an Wirtschaftsgebäuden.

Kontakt:
Demminer Straße
17091 Tützpatz

Katenhäuser

Die lang gestreckten Katenhäuser aus Backstein stehen entlang der Dorfstraße. Nur einige haben das ursprüngliche Aussehen bewahrt.

Baustil/Bauweise: Backstein

Dorfanger

Der Dorfteich liegt in einer kleinen Senke inmitten des großen Angers.

Lindenallee

Die Allee mit alten Lindenbäumen, die in größeren Abständen gepflanzt sind, verbindet die Orte Röckwitz und Tützpatz.

Lindenallee

Eine andere Wirkung hat die Lindenallee, die von Tützpatz nach Pribsleben führt. Die Bäume stehen eng beieinander, so dass im Sommerhalbjahr ein grüner Tunnel entsteht.

Stieleiche

Die große Stieleiche steht unweit der Straße Röckwitz-Tützpatz auf einer Ackerfläche. Der Baum konnte auf dem freien Feld eine außerordentlich große Krone entwickeln.

Hügelgräber

Die Hügelgrabanlagen der Bronzezeit (1800-600 v.u.Z.) bestanden aus Erdaufschüttungen und Steinen. Die Verstorbenen wurden in Baumsärgen oder Steinkisten bestattet. Später fanden auch Urnenbeisetzungen statt, die durch Steinsetzungen geschützt waren. Als Grabbeigaben konnten bronzene und steinerne Arbeitsgeräte als auch Schmuckobjekte festgestellt werden.