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Röckwitz

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Röckwitz 1286 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Reinfeld bei Lübeck. Zu dieser Zeit wurde der Ort mit Radekennice, Rekeritz und Radekevitz bezeichnet. Der Name kann mit "Freudenberg" gedeutet werden. Im 16. Jahrhundert taucht der Name wieder auf, als er Maltzahnscher Besitz geworden ist. Am Ende des 30jährigen Krieges lag der Ort öde und wüst. Nur die Kirche überstand die grauenvollen Zeiten. 1654 erwarb Lorenz von Blücher den Maltzahnschen Besitz. Alle Rechte werden ihm übergeben. Nachdem 1808 Alexander von Moltke Röckwitz übernahm, gelangte das Gut 1862 wieder in Maltzahnschen Besitz. 1931/1932 wird das Gut aufgesiedelt. In Röckwitz und Adamshof entstanden 48 Siedlerstellen mit bis zu 22 ha Nutzflächen. Die Bodenreform von 1945 zog den Neubau von einfachen Bauernhäusern nach sich. Mit dem Aufbau des Sozialismus setzt die Kollektivierung der Landwirtschaft ein, die ihren Höhepunkt in großen kooperativen Abteilungen erreicht.

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Altentreptow
Rathausstraße 1
17087 Altentreptow
Mo-Do 8.00-15.30, Fr 8.0012.00 fon: 03961/ 25 51 46
fax: 03961/ 25 51 50
mail: altentreptow@t-online.de
hp: http://www.altentreptow.de

Kirche Röckwitz

Die ehemalige Backsteinkirche mit Feldsteinsockel von 1300 sowie auch der Fachwerkturm aus dem 18. Jahrhundert sind heute verputzt. Die Ost- und Westwand weisen reichen Blendenschmuck auf. Die Glasfenster an der Ostseite sind mit Glasmalereien aus dem 19. Jahrhundert gestaltet. Das Innere ist in zwei Jochen kreuzrippengewölbt.

Baustil/Bauweise: Backstein, Putzbau

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Altenhagen, Pastor Christoph Tiede
17091 Altenhagen, Dorfstraße 39
Telefon: 039600/ 2 00 07
Telefax: 039600/ 2 01 21
altenhagen@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirche-altenhagen.de

Heimatmuseum Röckwitz

Bis 1970 wurde in der ehemaligen Schule unterrichtet. Jetzt sind in zwei Klassenräumen Haushaltsgegenstände und Dokumente aus vergangenen Zeiten zusammengestellt. Das kleine Museum wird seit über 30 Jahren von der ehemaligen Lehrerin ehrenamtlich betreut.

Öffnungszeiten:
nach telefonischer Absprache

Eintritt:
0,50 Euro

Kontakt:
Waltraud Prostka, Gerhard Schröder
Ringstraße 3
17091 Röckwitz
Telefon: 039600/ 2 04 65

Heimatmuseum, Handwerk

Werkzeuge verschiedener Handwerke sind jahrelang gesammelt und aufgearbeitet worden. Sie erinnern z.B. an die Kunst der Zimmerei und Tischlerei.

Otto Piper

Otto Piper war 1841 in Röckwitz geboren. Er verfasste Bücher, die sich überwiegend der Beschreibung historischer Architektur widmeten. Sein Sohn Reinhard gründete 1904 den Piper-Verlag. Der Aufbau des Verlages gestaltete sich erfolgreich. Sein Sohn Klaus setzte die Verlagsarbeit fort. 2004 konnte der Verlag das 100jährige Bestehen feiern.

Kastanie

Vor der Dorfkirche steht eine große sehenswerte Kastanie.

Gemarkungshecke

Zwischen Röckwitz und Tützpatz zieht sich die Gemarkungshecke mit verschiedenen Sträuchern und Altbäumen hin. Sie diente früher der optischen Markierung in der Landschaft und zeigte die Gemeindegrenzen an. Heute sind diese Heckenformen Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen. Sie gehören als wichtige Strukturelemente in die Mecklenburger Kulturlandschaft.