Der kleine Ort wird 1348 erstmalig erwähnt. In den vergangenen Jahrhunderten lebten hier viele Gutsherren, da der Besitz häufig wechselte. Das alte Gutshaus stand noch bis 1948, dann wurde es abgerissen. Schon 1898 war das neue Schloss südlich der Hofanlage nach Entwürfen des Architekturbüros Duewell aus Greifswald im Stil des Historismus erbaut worden. Von 1902-1907 erfolgten Erweiterungen des Gebäudes, ebenfalls nach Duewell. In Schlossnähe befinden sich die ehemalige Schule und ein Wohnhaus, die beide unter Denkmalschutz stehen. Am Weg von Katelbogen nach Qualitz liegt ein Großsteingrab.
Freizeitangebote:
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Touristinformation Bützow Markt 1 18246 Bützow |
Mo/Mi/Do 8.00-16.00, Di 8.00-17.30, Fr 8.00-13.00 | fon: 038461 / 5 01 20 fax: 038461 / 5 01 00 mail: info@buetzow.de hp: http://www.buetzow.de |
Das Schloss ist im Stil der Neorenaissance als zweistöckiger Putzbau über einem Kellergeschoss aus Feldsteinmauerwerk errichtet. Durch zahlreiche Anbauten wie Türme, Freitreppen, Laube und Anbauten mit Treppengiebeln entsteht der schlossartige Charakter des Gebäudes. Ein Park mit Grünflächen und artenreichem Gehölzbestand umgibt das Schloss. Der Landschaftspark im englischen Stil hat eine Größe von 3 Hektar. Bestimmt wurden 24 Gehölzarten. Das Schloss hat im Jahr 2000 einen Käufer gefunden, der zwei großzügige Ferienwohnungen zur Vermietung anbietet.
Baustil/Bauweise: Neorenaissance, Feldstein, Putzbau
Kontakt:
Stephan Beneking
Dorfstraße 30/31
18249 Katelbogen
Telefon: 01 77-8 83 57 57
StephanBeneking@netscape.net
http://www.katelbogen.de
Die ehemalige Schule von Katelbogen ist ein ansehnlicher Backsteinbau mit einem Mittelrisalit. Die ursprüngliche Schnitterkaserne war 1937 zum Schulgebäude umgebaut worden. Bis 1968 fand hier Unterricht statt. Heute sind in dem Gebäude Wohnungen eingerichtet.
Baustil/Bauweise: Backstein, Fachwerk
Kontakt:
Dorfstraße 8
18249 Katelbogen
In weniger gutem Zustand befindet sich das sogenannte "Beamtenhaus", das gegenüber der Schule steht.
Baustil/Bauweise: Backstein
Kontakt:
Dorfstraße 17
18249 Katelbogen
Das Großsteingrab von Katelbogen gehört zu den am besten erhaltenen in Mecklenburg. Es ist eine Grabanlage der Jungsteinzeit (3000 v.u.Z.). Wissenschaftlich untersucht wurde das Grab 1966 durch den Archäologen Herrn Prof. Dr. E. Schuldt, der von 1964 bis 1972 umfangreiche Forschungen an mecklenburgischen Megalithgräbern vornahm. Eine Tafel informiert über das Bodendenkmal.