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Gültz

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Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Altentreptow
Rathausstraße 1
17087 Altentreptow
Mo-Do 8.00-15.30, Fr 8.00–12.00 fon: 03961 / 25 51 46
fax: 03961/ 25 51 50
mail: altentreptow@t-online.de
hp: http://www.altentreptow.de

Kirche Gültz

Der rechteckige Feldsteinchor einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert wurde im 18. Jahrhundert durch einen Backsteinbau nach Westen verlängert und zu einer Saalkirche erweitert. Der querrechteckige Westturm, die Apsis mit Rippengewölbe und das Holztonnengewölbe im Inneren sind 1879 errichtet worden. An den Wänden der Apsis befinden sich Schranken des ehemaligen Altars, Säulen und Bögen der Felder sind mit reicher Belagwerkdekoration versehen. Zur wertvollen Innenausstattung gehören weiterhin die Kanzel mit Evangelistenreliefs und reichem Dekor mit Beschlagwerk (1. Hälfte 17. Jahrhundert), Kelch und Patene (Silber vergoldet, 18. Jahrhundert), Oblatendose (Silber, 18. Jahrhundert), Kanne (Silber, um 1850), Kronleuchter (Bronze, 18. Jahrhundert) sowie ein Grabstein von A. Maltzan mit Relieffigur. Die Gültzer Kirche hat einen hohen Kirchturm und wird von einer Feldsteinmauer umgrenzt.

Baustil/Bauweise: Backstein, Feldstein, Neugotik

Eintritt:
Kirchenschlüssel: siehe Schaukasten der Kirchgemeinde

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Klatzow-Gültz, Pfarrer Manfred Grosser
17087 Altentreptow, Klatzow 17a
Telefon: 03961/ 21 25 19
Telefax: 03961/ 26 24 28
klatzow@kirchenkreis-demmin.de
http://www.kirchenkreis-demmin.de/index.php?id=255

Glasfenster

Die Glasfenster sind vermutlich am Ende des 19. Jahrhunderts angefertigt worden. Die Malereien zeigen ineinander verschlungene Rankpflanzen, hier stilisierte Passionsblumen, aus deren Mitte eine Lilie aufsteigt. Eingerahmt werden die Malereien von einer Bordüre in gelbem und rotem Ton, auch hier mit Blattranken und Motiven versehen. R. Kuhl (2001) stellt fest, dass die Glasmalerei an die pantheistische Naturmystik von Philipp Otto Runge erinnert. (Pantheismus: Gott ist überall und in allen Dingen).

Glasmalerei

Die vier kleinen Glasscheiben mit Malereien, die biblische Szenen und ein Wappen zeigen, sind ungefähr 400 Jahre alt.

Glocke

Die Glocke ist noch sehr jung. Sie wurde 2002 gegossen und im Sommer 2005 in der Gültzer Kirche geweiht.

Grabstätte der Familie von Maltzahn

Die große Grabstätte der Familie von Maltzahn hat eine neue Einfriedung erhalten. Eine Grabplatte mit Relieffigur des Landmarschalls Achim von Molzan auf Osten, 1565 verstorben, war 1898 aus der Demminer Kirche nach Gültz gebracht worden.

Gutshaus Gültz

Das Gut gehörte seit dem 15. Jahrhundert zum Besitz der Familie von Maltzahn. Schloss Gültz wurde von 1868 bis 1872 auf Veranlassung von Helmuth von Maltzan erbaut und verfügt über 20 Zimmer. Der dreigeschossige Mittelrisalit mit Säulen-Altan wird von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Ein quadratischer Turm mit Galerie befindet sich an der Nordwestseite. Die Eingangshalle und die repräsentativen Räume im Erdgeschoss sind in sehr gutem Zustand. Prunkstück ist der „große Festsaal“ mit originalen großen Spiegeln und künstlerisch sehr wertvollem Deckenstuck. Die Parkanlage – von Peter Joseph Lenné konzipiert – überrascht durch den alten, außergewöhnlichen Baumbestand. Die klassizistische Schlossanlage und der Park sind denkmalgeschützt. Die notwendigen Renovierungsarbeiten werden schrittweise vorgenommen.

Baustil/Bauweise: Putzbau, Klassizismus

Kontakt:
Schloss Gültz
Parkstraße 12/13
17089 Gültz
Telefax: 03965/ 21 10 03

Lenné-Park

Der große Landschaftspark war im 19. Jahrhundert nach Plänen von Peter Joseph Lenné angelegt worden. Baumgruppen, seltene Bäume in Solitärstellung, Kleingewässer und offene Wiesenflächen charakterisieren die sehens- und erhaltenswerte Anlage. Der Parkteich widerspiegelt reizvoll mehrere Bäume und Sträucher.

Lindenkreis

Eine Besonderheit des Parks ist ein Lindenkreis, bestehend aus 12 Bäumen und daher auch Apostelkreis genannt.

Magnolie

An der Gartenfront des Gültzer Gutshauses steht eine alte Magnolie. Der Blütenreichtum des Baumes reicht im Frühjahr bis an die oberen Stockwerke heran.

Roteiche

Eine starke Roteiche mit den auffallend großen Laubblättern steht am Spazierweg. Diese Baumart stammt aus Amerika, ist sehr wüchsig und anspruchslos. Sie kann Höhen bis zu 32 m erreichen.

Geflügelhaus

In Nähe des Guthauses steht das große massiv gebaute Geflügelhaus. Der Fachwerkbau steht auf einem hohen Kellergeschoss aus gebrochenem Feldstein.

Eiskeller

Auch der Eiskeller befindet sich nahe dem Gutshaus. Der nicht mehr benutzte Eingang ist inzwischen fast zugewachsen, denn Eis wird hier schon lange nicht mehr kühl gehalten.

Wanderweg

Alte Linden stehen beidseitig des Wanderweges nach Tützpatz, der als Spurbahnweg angelegt wurde.

Angeln in der Region Altentreptow

Tollense ab Wehr Altentreptow bis zur Peene von Gützkower Fähre bis Kummerower See
Wichtigste Fischarten:
Karauschen, Bleie, Barsche, Hechte, Rotfedern
Ausgabestelle für Erlaubnisscheine:
Altentreptow, Verbandsvorsitzender Rudi Holzhüter, Straße der Zukunft 3, 17089 Gültz, 03965/ 210298

Kontakt:
Altentreptow, Verbandsvorsitzender Rudi Holzhüter
Straße der Zukunft 3
17089 Gültz
Telefon: 03965/ 21 02 98