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Wotrum

In einer Schenkungsurkunde des Ritters Nikolaus Kabold an den Domherren zu Güstrow wurde 1317 auch Wotrum genannt. Die Silbe "um" hat die Bedeutung "Haus" oder "Heim". Bis 1945 wurde das Leben im Dorf durch die Gutswirtschaft bestimmt. Durch die Bodenreform wurden die Ländereien an landlose Bauern, an Landarbeiter und an Umsiedler aufgeteilt. Das Gutshaus wurde von 1945 bis 1947 als Quarantäne-Lazarett genutzt. Viele Menschen überlebten nicht und mussten in Massengräbern beigesetzt werden.

Sehenswertes:

  • Friedhof

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Tourist-Information Teterow
Markt 9
17166 Teterow
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr fon: 03996/ 17 20 28
fax: 03996/ 18 77 95
mail: tourist-info@teterow.de
hp: http://www.teterow.de

Massengrab

Nach dem Zweiten Weltkrieg starben viele der geschwächten Menschen an Typhus und wurden in zwei Massengräbern beigesetzt. Die Zahl der Toten ist nie genau bekannt geworden und wird auf 400 geschätzt. Zwei große Holzkreuze erinnern an die Tragödie.