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Sukow-Marienhof

Am nördlichen Rand des Teterower Beckens liegt Sukow-Marienhof. Spuren früherer Siedlungstätigkeit beweist eine slawische Burgwallanlage. Das 1314 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Sukow entwickelte sich zu einem Gutsdorf. Das Gut befand sich von 1503 bis 1761 im Besitz der Tönnis, gehörte dann bis 1892 der Familie von Blücher. 1932 kaufte die Landgesellschaft die Begüterungen und richtete Siedlerstellen ein. Marienhof ist wesentlich jünger als Sukow. Die Ortslage entstand um 1880 bis 1890 als Vorwerk des Gutes Sukow und wird jetzt durch die 1932 errichteten Siedlerstellen geprägt. Die ehemalige Gutsanlage hat keine Bedeutung mehr. Eine Glashütte durfte hier von 1729 bis 1739 arbeiten. Längere Produktionszeiträume genehmigte das Großherzogliche Amt nicht, um die Wälder zu schonen, denn der Holzverbrauch der Glashütten war sehr groß.

Sehenswertes:

  • Gutsanlage

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Tourist-Information Teterow
Markt 9
17166 Teterow
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr fon: 03996/ 17 20 28
fax: 03996/ 18 77 95
mail: tourist-info@teterow.de
hp: http://www.teterow.de

Gutsanlage Sukow

Das Gut befand sich von 1503 bis 1761 im Besitz der Tönnis, gehörte dann bis etwa 1892 der Familie von Blücher. 1932 kaufte die Landgesellschaft die Begüterungen und richtete Siedlerstellen ein. Ob die Gutsanlage eine Zukunft haben wird, ist ungewiss. Die Wirtschaftsgebäude stehen leer und das Gutshaus wird nur noch zum Teil bewohnt.

Siedlerdorf

Das 1932 großzügig angelegte Siedlerdorf hat mittig einen großen Anger, der jetzt als Fußballplatz genutzt wird. Als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Weltwirtschaftskrise einsetzte, waren auch zahlreiche Güter wirtschaftlich angegriffen. Die Bildung von Siedlerstellen für Bauern aus verschiedenen Gegenden Deutschlands konnte die Landwirtschaft wieder stabilisieren.

Fachwerkgebäude

Am Ortsrand von Suckow stehen die zwei Fachwerkbauten mit Rohrdächern. Das Foto zeigt die Scheune.

Baustil/Bauweise: Fachwerk

Ehemalige Schmiede

Die Dorfschmiede liegt am Dorfteich von Sukow. Als hier noch geschmiedet wurde, diente der Teich zum Abkühlen der Wagenräder, die mit heißen Eisen beschlagen wurden.