Die Ortschaft liegt nördlich der Mecklenburgischen Schweiz in Nähe der B108. Eine erste schriftliche Nennung stammt aus dem Jahr 1379. In Schwiessel gibt es zwei Gutshäuser, das jüngere Gutshaus ist ruinös, doch das alte Gutshaus zeigt sich wieder im neuen Glanz.
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Das alte Gutshaus war von 1732 bis 1735 als barockes Fachwerkhaus auf den Fundamentresten eines im 30jährigen Krieges zerstörten Hauses errichtet worden. Die Familie von Levetzow lebte hier, später die von Bassewitz und anschließend mehrere Gutsverwalter. Das Gebäude hat im Lauf der Zeit kaum Veränderungen erfahren. Seit 1996 befindet sich das Haus in Privatbesitz. Nach der einfühlsamen Restaurierung und Sanierung ist eine Pension mit Café eingerichtet worden. Das unter Denkmalschutz stehenden Barockzimmern soll nach der Fertigstellung für Besucher offen sein und als Café, Speisezimmer, Seminarräume oder festliche Anlässe, Konzerte u.ä. dienen. Das jetzt noch "ruinöse" Schloss wird als Festspielhaus im neuen Glanz erstehen und für Besucher zugänglich sein!
Baustil/Bauweise: Barock, Fachwerk
Kontakt:
Altes Gutshaus Schwiessel die kleine Hotel-Pension
Zum Park 25
17168 Schwiessel
Telefon: 039976/ 5 57 05
Telefax: 039976/ 5 57 07
altes-gutshaus-schwiessel@gmx.de
Über dem Eingang befindet sich ein Familien-Wappen der von Levetzows mit Ochsen, Fallgitter und Krone aus Sandstein.
Auf das neue Gutshaus führt eine Fichten- und eine Lindenreihe zu. Es liegt am Rand eines großen sehenswerten Parkgeländes. Das Gebäude war 1850 erbaut worden und verfällt jetzt.
Vor ungefähr 200 Jahren war der Gutspark großzügig mit weiten Wiesenflächen und Baumgruppen auf einer Fläche von 6 ha angelegt worden. Platanen, Rosskastanien, Rotbuchen, Linden- und Ahornarten gehören u.a. zum Bestand. Am Parkrand liegt ein kleiner Friedhof. Der Park ist öffentlich zugänglich und verdient mehr Aufmerksamkeit wie auch das leider verfallende Gutshaus.
Am Parkrand, auf einer Geländeerhebung, befindet sich der Friedhof mit Ausblick in die Landschaft. Der Graf Ernst Henning von Bassewitz (1858-1926) und die Gräfin Luise von Bassewitz (1864-1936) sind hier beerdigt.