Bis 1929 gehörte Schwetzin zum Kettenburger Besitz. Der Wohnsitz befand sich in Matgendorf. Das Schwetziner Gut wurde von einem Inspektor betreut. 1929/1930 wurde das Gut in Siedlerstellen aufgeteilt. 32 katholische Bauern aus fränkischen Gebieten siedelten sich hier an.
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Ungewöhnlich: ein Kirchenraum in einem Stallgebäude! Die Siedler katholischer Konfession aus Franken bauten einen Teil des großen privaten Stallgebäudes zur Kirche um. Am Himmelfahrtstag findet in Schwetzin jährlich die Kiliansprozession im Freien statt.
Baustil/Bauweise: Backstein
Kontakt:
Römisch-Katholische Kirche, Pastor Peter Knöpke
17168 Schwetzin
Telefon: 039976/ 5 04 66
Telefax: 039976/ 5 08 33
Der schlichte Kirchenraum enthält noch Elemente des ehemaligen Stalles wie die schmalen Säulen und die Flachtonnendecke, die geschickt in die Raumgestaltung einbezogen wurden.
Die Marienfigur (Pieta) aus Holz stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Als der Gutsbetrieb aufgelöst wurde und die fränkischen Siedler nach Schwetzin kamen, wurden auch in den Wirtschaftsgebäuden des ehemaligen Gutes Wohnräume geschaffen.
Südlich von Schwetzin liegt das Schwetziner Os, ein Wallbergzug. Dieser entstand während der Abschmelzprozesse der Gletscher der letzten Eiszeit. Unter den abtauenden Gletschern floss das Eiswasser in Tunneln entlang und führte Gesteinsteile mit sich, die sich dort ablagerten und anhäuften. Es entstanden die bahndammähnlichen Erhebungen, die als Geotope geschützt sind.