Der Ort liegt an einem kleineren See am westlichen Ende des Malchiner Sees in der abwechslungsreichen Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz. Frühere Bezeichnungen waren Schorsowe, Schortzow, Scorsowe, Scortzove. Erstmals wird Schorssow 1372 genannt. Es befand sich zu dieser Zeit im Besitz der von Maltzans. Bis um 1640 hielten die von Maltzans mit kurzen Unterbrechungen ihren Schorssower Besitz. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts bis 1817 kam das Gut in den Besitz der Familie von Moltke. In dieser Zeit wurde das repräsentative Gutshaus, jetzt als Schloss bezeichnet, errichtet. Im 19. Jahrhundert wechselte der Besitz dreimal, 1891 erwarb Baron von Tiele-Winkler das Gut. Letzter Besitzer war die Familie von Blücher. Am Ortsausgang steht ein altes Fischerhaus. Die Reste einer Kirche sind im ehemaligen Gutspark zu finden.
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Das Schloss Schorssow (erbaut 1730) war einst das Herrenhaus derer von Moltke, später im Besitz der Familie von Tiele-Winkler. Es liegt am Haussee, unweit des Malchiner Sees und ist von einem großen Park umgeben. Das Aussehen des herrschaftlichen Sitzes hat sich im Laufe der Geschichte mehrfach verändert. Die Dreiflügelanlage ist im Kern von 1730 bis 1740 errichtet worden. Aus dieser Bauphase blieben die Untergeschossgliederung des Mittelrisalites, die Gitter des Souterrain und Reste der Stuckdekoration erhalten. Die vorbildlich restaurierte Fassade stammt aus der Umbauphase zu Beginn des 19. Jahrhunderts (1808-1812). Der breitgelagerte zweistöckige Putzbau hat gartenseitig zwei Flügelanbauten. Der dreiachsige Mittelrisalit mit Kolossalpilastern und Dreiecksgiebel an der Hauptfront erhöht die Repräsentanz des Gebäudes. Das Haus war schon 1951 unter Denkmalschutz gestellt worden. Nach dem 2. Weltkrieg erfuhr das Gebäude verschiedene Nutzungen (z.B. Kindergarten, Gemeindebüro), aber wenig Pflege. Nach umfassender Rekonstruktion des ehemaligen herrschaftlichen Sitzes entstand ein modernes Schlosshotel.
Baustil/Bauweise: Barock, Klassizismus, Putzbau
Kontakt:
Schloss Schorssow, Alfred Rüßel
Am Haussee 3
17166 Schorssow
Telefon: 039933/ 7 90
Telefax: 039933/ 7 91 00
schloss.schorssow@t-online.de
http://www.schloss-schorssow.de
Der Park ist im englischen Stil angelegt und zieht sich bis an die Ufer des Haussees. Ein dendrologischer Lehrpfad führt am Haussee entlang und lädt zu einem Spaziergang ein. Im Park stehen sehr alte Baumriesen wie zum Beispiel diese Stieleiche.
Das Landhotel mit Restaurant "Mecklenburgische Stube" liegt am Schorssower Haussee und verfügt über einen 3-Sterne-Standard.
Kontakt:
Landhotel Schorssow
17166 Schorssow
Telefon: 039933/ 7 06 45
Telefax: 039933/ 7 03 27
willkommen@landhotel-schorssow.de
http://www.landhotel-schorssow.de
Noch sind leider keine Informationen vorhanden, die Angaben werden aber ständig ergänzt und aktualisiert. Danke für Ihr Verständnis!
Öffnungszeiten:
April-Oktober Mo-Sa 10.00-12.00 u. 14.00-16.00 und nach Vereinbarung
Kontakt:
Edeltraut Hoff
17166 Schorssow
Telefon: 039933/ 73 99 37
Der Badestrand am Schorssower Haussee lockt im Sommer viele Badelustige an.
Am Ortseingang von Schorssow fällt das rohrgedeckte und weißgeputzte Haus auf, das im 18. Jahrhundert als Fischerhaus gebaut worden war. Das hohe Dach hat zwei harmonisch eingesetzte Fledermausgauben. Am westlichen Giebel ist eine auf vier Holzstäben ruhende Vorlaube angebracht. Hier wurden die Fischernetze getrocknet. Architektur und Funktion bilden am Haus eine harmonische Einheit. Verwendet wurden einheimische Baumaterialien (Schilfrohr, Lehm, Holz).
Kontakt:
Dorfstraße 51
17166 Schorssow
Die ehemalige einschiffige Feldsteinkirche ist Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet worden. Es wird angenommen, dass Vollrath Preen, als er das Gut Schorssow durch Heirat an sich zog und es zu Streitigkeiten kam, die Kirche 1520 zerstören ließ. Die Kirchenruine steht im ehemaligen Gutspark am Haussee.
Baustil/Bauweise: Feldstein