Von 1178 stammt die erste Nennung. Bis 1945 wurde hier Gutswirtschaft betrieben. Das Gut befand sich in Landesbesitz und wurde verpachtet.
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Von 1917 bis 1945 waren Walther Harms und Joachim Harms die Gutspächter. Sie bewirtschafteten 530 ha. Nach der Wende hat die Familie Paetow das Gutshaus und den landwirtschaftlichen Betrieb übernommen. Sie sind Nachfahren der Gutsbesitzer-Familie, die das Alt Pannekower Gut bewirtschafteten. Das einstöckige Gebäude hat einen Mittelrisalit mit einfachem Schmuckwerk am Giebel. Die Fassade aus Backstein wird durch Putzblenden gegliedert.
Baustil/Bauweise: Backstein
Der Park liegt hinter dem Gutshaus. Hofseitig ist ein großer gepflegter Vorplatz mit Rasenflächen, Bäumen und Blumenrabatten angelegt.
Das über 200 ha große Gebiet war 1990 unter Schutz gestellt worden. Die im Mittelalter weitgehend gerodeten Flächen bewaldeten sich während des Dreißigjährigen Krieges wieder. Als hier zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine Glashütte arbeitete (bis 1796), war der Wald wieder total abgeholzt worden. Anschließend setzte eine geregelte Forstwirtschaft ein. Der ehemalige, fischreiche Dammsee war von 1915 bis 1917 trockengelegt worden. Die Fläche vernässte aber wieder. Torf wurde bis um 1900 abgebaut. Jetzt wird der Wasserhaushalt der Feuchtflächen durch eine Stauanlage reguliert. Angestrebt wird eine ungestörte Entwicklung der Laubwälder. Kraniche, Rohrdommel, Tüpfelralle, Rohrweihe und Beutelmeise halten sich in den Feuchtgebieten auf. An Kleinsäugetieren leben hier Siebenschläfer, Hasel- und Zwergspitzmaus, Abendsegler und Moorfledermaus. Erlaubt ist die Benutzung des Weges von Alt Pannekow nach Damm.
Die ca. 5000 Jahre alte Grabanlage liegt am Wanderweg Damm-Alt Pannekow. Prof. Dr. Ewald Schuldt untersuchte diese 1968 wissenschaftlich. Es konnten gut erhaltene Tongefäße, Werkzeuge aus Feuerstein, Bernsteinperlen und eine doppelschneidige Axt geborgen werden. Diese Doppeläxte dienten nicht als Werkzeuge, sondern hatten schon in früheren Kulturen Symbolwert. Sie wurden häufig im Zusammenhang von Fruchtbarkeitskulten oder zur Verehrung von Muttergöttinnen verwendet. Die Anlage ist als Ganggrab angelegt. Sie war mit Lehm gestampft und in den Nischen der Gänge wurden die Gebeine der Verstorbenen abgelegt. Ursprünglich war das Ganggrab mit Erde abgedeckt und nur der Eingang blieb frei.
Im Waldgebiet zwischen Damm und Schlutow befindet sich ein zweites Ganggrab in Nähe des Waldweges. Prof. Dr. Ewald Schuldt und seine Mitarbeiter untersuchten von 1964 bis 1970 in Mecklenburg 106 Großsteingräber. Er fasste die Großsteingräber von Altkalen, Gnevitz, Liepen, Schlutow und Schwasdorf zur Recknitz-Gruppe zusammen.
Der Gedenkstein mit der Jahreszahl 1821 und den Initialen O. S. Prillwitz ist vermutlich einem Oberförster gewidmet.