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Gnemern

Ein schriftlicher Nachweis aus dem Jahr 1223 bezeichnet Gnemern als slawischen Siedlungsort. Der Name kann auf "Heinrich von Gnemare", der hier als Verwalter eingesetzt war, zurückgeführt werden. Gnemern wird noch heute von dem Wasserschloss und den zu dem Ensemble gehörenden Wirtschafts- und Wohngebäuden geprägt. Das unter Naturschutz stehende Beketal mit Rotbuchenbeständen und Wanderwegen entlang des Baches liegt nördlich des Wasserschlosses.

Freizeitangebote:

  • Beketal

Sehenswertes:

  • Wasserschloss

Information
Anschrift: Öffnungszeiten: Kontakt:
Touristinformation Bützow
Markt 1
18246 Bützow
Mo/Mi/Do 8.00-16.00, Di 8.00-17.30, Fr 8.00-13.00 fon: 038461 / 5 01 20
fax: 038461 / 5 01 00
mail: info@buetzow.de
hp: http://www.buetzow.de

Wasserschloss Gnemern

Vor der Anlage der Burg gab es in Gnemern ein Mönchskloster. Im 13. Jahrhundert ließ Heinrich de Gnemare eine Wasserburg vom Typ eines „Festen Hauses“ errichten. 1676 wurde die Wasserburg durch Brand fast vollständig zerstört. Unter Einbeziehung von Teilen der mittelalterlichen Burg erfolgte von 1676 bis 1682 der Wiederaufbau des Herrenhauses. Nach 1945 diente das Gebäude als Flüchtlingsquartier, später als Gemeindebüro und Gaststätte. Von 1994 bis 2005 waren im Herrenhaus ein Antiquariat und ein Antik-Café untergebracht. Das Haus steht jetzt zum Verkauf. Der zweigeschossige Putzbau hat ein massives Erdgeschoss. Das Obergeschoss ist als Fachwerk ausgeführt. Die Putzschichten sind beschädigt. Geschlossen wird das Gebäude mit einem Walmdach. Über dem Portal mit zweiflügliger Rundbogentür zwischen Lisenenpaaren ist eine waagerechte Verdachung mit den Wappen der Familie von Meerheimb und der Familie von Oertzen angebracht. Die Familie von Meerheimb besaß über Jahrhunderte das Wasserschloss (1662-1945). Das Küchenhaus, ein einstöckiger Fachwerkbau mit Satteldach, steht unmittelbar am Haupthaus.

Baustil/Bauweise: Fachwerk, Putzbau, Barock

Kontakt:
Schlossstraße 3
18246 Gnemern
Telefon: 03 84 64-2 01 85
Telefax: 03 84 64-2 01 84
info@wasserschloss-gnemern.de
http://www.wasserschloss-gnemern.de

Wirtschafts- und Wohngebäude

Von den Wirtschaftsgebäuden der ehemaligen Gutsanlage werden nur noch wenige genutzt. Die ehemaligen Katen dagegen sind zum Teil restauriert und werden bewohnt.

Naturschutzgebiet Beketal

Die Beke windet sich in natürlichem Lauf in ein Tal eingebettet durch die Landschaft, bis sie bei Schwaan in die Warnow fließt. An den Hängen stehen überwiegend Rotbuchen. Zwischen Gnemern und Groß Gischow liegt das Wandergebiet "Grünes Rad". Auf Grund des ungestörten Bachverlaufes und den Besonderheiten an Flora und Fauna wurde der Flussabschnitt 1995 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.