Matgendorf war bis 1927 Gutsdorf. Das Gutshaus, die Gutsscheune und ein Kuhstall blieben aus dieser Zeit erhalten. Sehenswert ist der Park mit der Begräbnisstätte der Gutsherren. Von 1928 bis 1930 wurden die Begüterungen des wirtschaftlich ruinierten Gutes aufgesiedelt. Die jungen Landwirte kamen aus Bayern, Westfalen und aus dem Rheinland. Sie zogen entweder in die ehemaligen Gutskaten oder in neu errichtete Siedlerhäuser.
Sehenswertes:
| Information | ||
| Anschrift: | Öffnungszeiten: | Kontakt: |
| Tourist-Information Teterow Markt 9 17166 Teterow |
Mai–September Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Juli-August auch Sa 10.00-13.00 Uhr, Oktober-April Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr | fon: 03996/ 17 20 28 fax: 03996/ 18 77 95 mail: tourist-info@teterow.de hp: http://www.teterow.de |
Die Kirche konnte 1952 mit Hilfe von Spenden für die katholischen Siedler errichtet werden. Sehenswert sind die neu gestalteten Buntglasfenster in der Kirche.
Öffnungszeiten:
Gottesdienste finden sonntags 10:30 Uhr statt.
Kontakt:
Römisch-Katholische Kirche, Pfarrer Andreas Kuntsche
Schlossallee 1
17168 Groß Wüstenfelde OT Matgendorf
Telefon: 039976/ 5 04 66
Telefax: 039976/ 5 08 33
http://www.erzbistum-hamburg.de/eba/dekanate.php?we_objectID=1728
Das im 17. Jahrhundert errichtete Gutshaus brannte 1851 ab. Das neue Gutshaus, jetzt als Schloss bezeichnet, wurde auf den Grundmauern des Vorgängerbaues von 1852 bis 1856 im Stil der Neurenaissance nach Plänen von Herrmann Willebrand, der auch für das Schweriner Schloss Umbauten vornahm, errichtet. Besitzer war zu dieser Zeit Cuno August Peter von der Kettenburg. Dieses Adelsgeschlecht lebte seit dem 17. Jahrhundert hier und besaß noch Güter in Schwetzin, mit dem Vorwerk Perow und Groß Wüstenfelde. Während der Aufsiedlung des Gutes hatte der katholische Jungmännerverband das Schloss erworben und von 1930 bis 1937 eine Siedlerschule eingerichtet. Seit 1991 ist das Schloss Eigentum der Diakonie Güstrow, die hier ein Pflegeheim betreibt.
Baustil/Bauweise: Neurenaissance
Kontakt:
Psychiatrisches Pflegewohnheim "Schloss Matgendorf"
Dorfstraße 18
17168 Matgendorf
Telefon: 039976/ 54 00
Telefax: 039976/ 5 40 54
schloss.matgendorf@diakonie-guestrow.de
Dem ehemaligen Schloss schließt sich ein großer Landschaftspark an, der öffentlich zugänglich ist. Er wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt und um 1900 verändert. In der schönen Anlage befinden sich ein See, die Begräbnisstätte der Familie von Kettenburg, eine Lindenallee, alte Stieleichen und ein Tulpenbaum.
Im Parkgelände befindet sich die große Begräbnisstätte der Familie von Kettenburg.
Wie ein hoher grüner Tunnel erscheint die Lindenallee entlang der Straße von Matgendorf nach Belitz.
Die kleine Allee führt zum See mit Angel- und Bademöglichkeiten.